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24. April 1998 | Allgemeines

Tarifverhandlungen gescheitert

BV Druck: Kein Verständnis für Verhalten der IG Medien

Der Bundesverband Druck hat "ohne jedes Verständnis" auf das Verhalten der IG Medien reagiert. Die Gewerkschaft hatte das Scheitern der Tarifverhandlungen erklärt und dadurch eine Einigung in der zweiten Verhandlungsrunde am 22. April 1998 in Bonn verhindert.

Wie der BV Druck weiter mitteilt, hat die Arbeitgeberseite bereits in der ersten Verhandlung am 26. März 1998 in Frankfurt eine Erhöhung der Löhne um 1,5 Prozent angeboten. Nach den Abschlüssen im öffentlichen Dienst und in der Bauindustrie (jeweils 1,5 Prozent) sehe sich der Bundesverband deutlich bestätigt. Die Lohnerhöhung, die über der Inflationsrate liege, würde die Realeinkommen der Beschäftigten steigern. Gleichzeitig sei sie eine angemessene Antwort auf die schwierige Situation in der Druckindustrie.

Die Forderung der IG Medien nach fünf Prozent höheren Löhnen weisen die Arbeitgeber als "untragbar und völlig unrealistisch" zurück. Die Gewerkschaft habe mit dieser Forderung "bei den Beschäftigten einen unverantwortlichen Erwartungshorizont erweckt, der nicht zu erfüllen ist", kritisierte der BV Druck. Daß die IG Medien nun ohne Rücksicht auf die Lage der Druckindustrie das Scheitern der Verhandlungen erkläre, sei nicht nachvollziehbar. Die Gewerkschaft schade mit dieser Politik sich selbst und den Beschäftigten der Druckindustrie. Ein weiterer Einigungsversuch soll, wie der BV Druck weiter mitteilte, am 13. Mai 1998 in Frankfurt unternommen werden.

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