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13. Januar 2006 | Allgemeines

Tarifverhandlungen für Redakteure erneut vertagt

BDZV verweist auf Abschlüsse für Druckindustrie und Verlagsangestellte als Vorbild

Ohne Einigung blieb am 19. Dezember 2005 in Berlin auch die dritte Verhandlungsrunde über einen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.

Der BDZV bekräftigte, dass aufgrund der wirt­schaftlichen Lage eine struktu­relle Veränderung des Tarifwerks unumgänglich sei. Gleichzeitig bot er eine Anhebung der Tarif­gehälter an. Vorbild dafür könnten die Tarifab­schlüsse für die Arbeit­nehmer der Druckindustrie und der Verlagsange­stellten sein. Zur Struktur­veränderung erläuterte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen, dass die Re­dakteure auch nach einer maßvollen Verkürzung der Berufsjahrestaf­fel weiterhin über vorbildliche tarifliche Leistungen verfügten.

Die Parteien kamen überein, die Verhandlun­gen zu Beginn des Jahres 2006 fortzusetzen.

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