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22. Juni 2006 | Allgemeines

Tarifverhandlungen für Redakteure am 11. Juli

Berufsjahrestaffel bei Zeitschriftenredakteuren reformiert

Der BDZV hat am 6. Juni 2006 in Hamburg bei einem Sondierungsgespräch über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen bekräftigt, dass angesichts der nach wie vor unbefriedigenden wirtschaftlichen Lage im Anzeigen- und Vertriebsgeschäft eine Veränderung der Berufsjahrestaffel im Gehaltstarifvertrag wesentliches Verhandlungsziel sei.

Dazu legte er ein modifiziertes Angebot vor. Gleichzeitig bot er für die Zeit vom 1. August 2005 bis 31. Juli 2006 eine Einmalzahlung von 350 Euro an sowie ab 1. August 2006 für ein weiteres Jahr eine Gehaltsanhebung um ein Prozent. Der BDZV hob hervor, dass sich die Gewerkschaften keineswegs grundsätzlich dem Ansatz der Verle­ger verschlossen hätten, die Struktur des Ge­haltstarifvertrags zu ändern, um so auch auf der tariflichen Ebene den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Gleichwohl präsentierte die Gewerkschaftsseite einen Gegenvorschlag. Trotz der unterschiedli­chen Auffassungen sahen beide Seiten in den Angeboten eine Basis für weitere Gespräche. Es wurde deshalb vereinbart, die Tarifverhandlungen am 11. Juli 2006 fortzusetzen.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverle­ger (VDZ) und die Journalistengewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und ver.di haben sich am 9. Juni 2006 auf eine Strukturreform bei der Berufsjahrestaffel des Gehaltstarifvertrags für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften geeinigt. Danach wird es künftig, wie der VDZ mitteilt, in Gehaltsgruppe I noch vier statt bisher sieben Gehaltsstufen geben. In Gehaltsgruppe II treten die Berufsjahresprünge später als bisher ein. In beiden Gehaltsgruppen entfällt mit einer Übergangsfrist das 15. Berufsjahr. Die Gehaltsta­rifverhandlungen für Zeitschriftenredakteure wer­den am 5. Juli 2006 in Berlin fortgesetzt; dann soll, so der VDZ, auch der Beginn der Struktur­veränderung vereinbart werden.

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