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03. Juni 2002 | Allgemeines

Tarifabschluss führt zu Stellenabbau

bvdm: Arbeitskampf wurde „in letzter Sekunde“ verhindert

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die Gewerkschaft ver.di haben sich am 29. Mai auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Löhne werden rückwirkend zum 1. Mai 2002 um 3,4 Prozent erhöht.

Für den Monat April gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 43 Euro, zahlbar mit der Juni-Abrechung. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Er kann erstmals zum 31. März 2003 gekündigt werden, mit einer Frist von einem Monat.

 

Dieses Ergebnis liegt unter dem letzten Vorschlag der Gewerkschaft, den sie eine Woche zuvor unterbreitet hatte. Die betriebswirtschaftliche Belastung werde für die Betriebe wegen des Nullmonats niedriger liegen, nämlich unter 3,3 Prozent. Der bvdm bewertete positiv, dass in letzter Sekunde ein Arbeitskampf verhindert werden konnte. Allerdings sei sicher, dass dieser Abschluss unmittelbar zu Stellenabbau führen werde. Außerdem würden die Betriebe die durch den Abschluss entstehenden Kosten auch durch Anrechnung übertariflicher Zulagen auffangen.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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