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23. Oktober 2009 | Allgemeines

Tageszeitungen sind Nummer eins bei Führungskräften

71 Prozent: Überregionale Tageszeitung wichtigstes Informationsmedium

Tageszeitungen sind für deutsche Führungskräfte das wichtigste Informationsmedium am Morgen. Zu diesem Ergebnis kommt die tms Emnid-„Elitenbefragung unter Politikern, Journalisten, Wirtschaftsmanagern und Führungskräften aus dem Bereich Kultur in Deutschland“ im Auftrag von Deutschlandradio.

morgentliche MediennutzungFür mehr als sieben von zehn Befragten ist die lokale Tageszeitung am Frühstückstisch das Me­dium, mit dem sie sich morgens über das Ge­schehen in Deutschland und in der Welt direkt informieren (71 Prozent), gefolgt von den überre­gionalen Tageszeitungen, die 54 Prozent zur Informationsgewinnung nutzen.

Einen ähnlich guten Wert erzielen lediglich die Sender Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. Mit deutlichem Abstand folgen ARD (41 Prozent) und ZDF (38 Prozent). Vor allem Jour­nalisten wissen die Qualität des gedruckten Wortes zu schätzen, fast 80 Prozent bewerteten die Hintergrundberichterstattung der überregio­nalen Titel mit sehr gut, ebenso die Spitzenver­treter der Wirtschaft (69 Prozent). Gegenüber der Erhebung im Jahr 2005 hat sich das Image der Tageszeitungen in Bezug auf gute Berichterstattung um drei Prozentpunkte verbes­sert.

Auch bei der Frage, welche Internetangebote die Spitzen der deutschen Wirtschaft, Kultur und Politik nutzen, landeten die Of­ferten der Tageszeitungen auf den vorderen Plätzen. Unter den zehn meistgenannten Home­pages finden sich fünf Zeitungs­titel. sueddeutsche.de (Platz 3/16 Prozent), faz.net (Platz 4/12 Pro­zent), welt.de (Platz 8/9 Prozent) und handelsblatt.com (Platz 10/6 Prozent). Zudem gaben 18 Prozent der Studien­teilnehmer an, dass sie besonders häufig die Onlineangebote der regionalen und lokalen Ta­geszeitungen nutzen (Platz 2). Die am häufigsten aufgesuchte Seite ist spiegel.de, die fast die Hälfte aller Internetnutzer sehr häufig aufruft. Für die Elitenbefragung wurden 2008 insgesamt 650 Führungspersönlichkeiten in Deutschland aus den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Me­dien befragt.

Hinzu kam eine separate Analyse der „Jungen Elite“ (200 Befragte) bis 40 Jahre. Auch in dieser Altersgruppe schnitten die Tageszeitungen über­durchschnittlich gut ab. Zwar ist für die unter 40-Jährigen das Internet das wichtigste Informa­ti­onsmedium (67 Prozent), jedoch folgen die über­regionalen Tageszeitungen mit 63 Prozent gleich danach.

Und bei der Informationsbeschaffung im Internet greifen die jungen Entscheider noch häufiger als ihre älteren Kollegen auf die Angebote der Re­gionalzeitungen zurück (25 Prozent). sued­deutsche.de kann auch in dieser Altersklasse seinen Spitzenplatz verteidigen (3. Platz/19 Pro­zent), gefolgt von faz.net und welt.de (Platz 5 und 6 mit 13 beziehungsweise 12 Prozent aller Nen­nungen).

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