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20. November 2012 | Digitales

Tablet-Boom beflügelt Zeitungs-Websites

Nicht nur Smartphones, sondern auch Tablet-Computer erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Bereits jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) oder 9,1 Millionen Personen nutzen laut einer neuen Bitkom-Studie aktuell ein Tablet. Von diesem Boom profitieren auch die Zeitungsverlage.

coverbild App EntwicklungLaut 2012er Allensbacher Computer- und Technikanalyse (ACTA) greifen mittlerweile 2,5 Millionen User pro Woche über mobile Endgeräte auf die Websites der regionalen Tageszeitung zu – ein Zuwachs von herausragenden 136 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen stetig wachsende Zugriffszahlen bei den mehr als 350 Verlags-Apps.


Nach wie vor an der Spitze der meistgenutzten Nachrichten-Apps liegt zwar die Tagesschau mit 2,1 Millionen Nutzern, knapp gefolgt jedoch vom „Spiegel“ (1,8 Millionen) und dem Gesamt-App-Angebot der regionalen Tageszeitungen (1,7). Die Applikationen von „Süddeutscher Zeitung“ und „Die Zeit“ zählen laut ACTA je eine halbe Million wöchentlicher User. Besonders erfreulich daran, die Zugriffe via Smartphone und Tablet-PC gehen zum Großteil nicht zu Lasten der stationären Internetnutzung, sondern sind on Top. „Die mobile Nutzung treibt schlichtweg das Wachstum der Zeitungswebsites“, befand auch Allensbach-Forscher Johannes Schneller bei der Vorstellung der ACTA-Ergebnisse.

 

27,7 Millionen regelmäßige Unique User


Ähnlich positive Entwicklungen vermeldet die AGOF – auch wenn deren Ergebnisse aufgrund anderer Messmethoden nur schwer mit denen der ACTA vergleichbar beziehungsweise addierbar sind. Zwischen Juni und August 2012 erreichten die Zeitungen mit ihren Web-Angeboten knapp 40 Prozent (39,5 Prozent) der Deutschsprachigen über 14 Jahren. Das entsprach einer Reichweite von 27,7 Millionen Unique Usern im Monatsschnitt. Allein die regionalen Abonnementzeitungen verzeichneten 20,2 Millionen regelmäßige Besucher. In der jungen Zielgruppe (14- bis 29-Jährige) ist die Online-Reichweite der Zeitungen mit 62,7 Prozent am höchsten. In der Gruppe zwischen 30 und 49 Jahren liest die Hälfte (49,9 Prozent) online Zeitung. Neben den jungen Lesern werden vor allem auch gut Verdienende über die Online-Angebote der Zeitungen erreicht.


Mehr Leser als je zuvor


Einmal mehr untermauern diese Zahlen, dass die Verlage durch die Zugewinne im Digitalsegment die Reichweitenrückgänge im Printbereich (2012 gerade einmal 1,8 Prozentpunkte) nicht nur ausgleichen können, sondern heute – gedruckt, online und mobile – mehr Menschen als je zuvor mit ihren Angeboten erreichen.

Auch im aktuellen BDZV-Jahrbuch werden die Reichweitenentwicklungen umfangreich diskutiert. In die Detailanalyse fließen dabei sowohl soziodemographische Faktoren wie regionale Unterschiede ein. "Zeitungen 2012/13" kann hier bestellt werden.

Ort: Berlin

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