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09. Mai 2006 | Allgemeines

Tabakwerbeverbot ist der falsche Weg

BDZV-Präsident Helmut Heinen im Gespräch mit Staatsminister Bernd Neumann

BDZV Neumann 8089Ein Verbot von Tabakwerbung sei der falsche Weg, wenn es darum gehe, EU-weit den Tabakkonsum einzudämmen. Das erklärte der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, anlässlich eines Treffens mit BDZV-Präsident Helmut Heinen und BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff am 3. Mai im Kanzleramt in Berlin. Die EU-Kommission maße sich hier Kompetenzen an, die ihr gar nicht zustünden.

Einig waren sich der Minister und die Vertreter der Zeitungsverleger auch in ihrer Kritik an den Plänen der EU-Kommission, das Verbot von Product-Placement im Fernsehen zu lockern. Die Trennung von Werbung und Programm sei eine Frage der Glaubwürdigkeit der Medien, die nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfe, erklärte Neumann.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen ferner die zahlreichen Aktivitäten der Zeitungen zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz bei Kindern und Jugendlichen. BDZV-Präsident Heinen schilderte erste Erfahrungen mit der landesweiten Aktion "Zeitung4You" für die neunten Klassen aller Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen, an der sich sämtliche in NRW ansässigen Zeitungsverlage beteiligen ("BDZV Intern" berichtete). Neumann betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Zeitung für eine demokratisch verfasste Gesellschaft wie für die Entwicklung des Einzelnen in dieser Gesellschaft. Er wolle sich für das Lesen einsetzen und rechne hierbei auch auf das Zusammenwirken aller betroffenen Verbände und Organisationen.

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