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09. Mai 1997 | Allgemeines

Tabakwerbeverbot im Bundesrat gescheitert

In Deutschland wird es auch weiterhin kein allgemeines Werbeverbot für Tabakerzeugnisse geben. Ein entsprechender Antrag des Gesundheitsausschusses ist am 25. April 1997 im Bundesrat gescheitert. Der BDZV begrüßte diese Entwicklung nachdrücklich und erklärte, daß die Zeitungsverleger zwar Verständnis für das gesundheitspolitische Anliegen aufbrächten, den Konsum von Tabak und Alkohol zu reduzieren. Doch seien Werbeverbote nicht der richtige Weg, dem Mißbrauch von Alkohol und Tabak vorzubeugen. Im Vorfeld der Beratungen hatte BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann sich in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Länder zum wiederholten Male gegen ein Werbeverbot für Tabakprodukte ausgesprochen. Ebenso hatten sich auch mehrere andere Zeitungsverleger in dieser Angelegenheit an ihre jeweiligen Landesregierungen gewandt. Sandmann reagierte damit auf eine Empfehlung des Gesundheitsausschusses im Bundesrat, der am 10. April 1997 für eine generelles Werbeverbot für Tabakerzeugnisse plädiert hatte. Die Zeitungsverleger machten in diesem Zusammenhang deutlich, daß, solange Tabak- und Alkoholprodukte in Deutschland legal hergestellt, vertrieben und im Einzelhandel breit und kundennah angeboten werden könnten, ein Werbeverbot für diese Produkte völlig ungeeignet" erscheine (siehe "BDZV Intern" Nr. 13/97 vom 17. April 1997).

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