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16. April 1999 | Ausland

Syrischen Journalisten freilassen

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat an die syrische Regierung appelliert, den Journalisten Nizar Nayyouf aus dem Gefängnis zu entlassen. Nayyouf soll schwer gefoltert worden sein und droht zu sterben. "Der Fall dieses Journalisten erlaubt eine erschreckende Einsicht in die Situation der Menschenrechte in Syrien", schrieb der WAN in einem Brief an Präsident Hafis el-Assad und forderte nachdrücklich die Respektierung internationaler Konventionen sowie die Freilassung des Journalisten. Nizar Nayyouf, Chefredakteur der "Sawt al-Democratiyya" und Generalsekretär des Komitees für die Verteidigung demokratischer Freiheit in Syrien, war 1992 inhaftiert und zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Aufgrund der Folterungen erlitt er eine Fraktur des Rückenmarks, die zur Paralyse seiner Beine führte, und einen Schädelbasisbruch, der seine zunehmende Erblindung bewirkte. Außerdem ist der Journalist an Leukämie erkrankt. Gleichwohl hat die Gefängnisleitung, wie der WAN kritisiert, jede medizinische Behandlung Nayyoufs verboten, bevor dieser nicht jeder politischen Aktivität abschwöre und ein Statement unterzeichne, daß er die Situation der Menschenrechte in Syrien falsch dargestellt habe.

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