Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

05. Juli 2004 | Namen und Nachrichten

„Süddeutsche Zeitung“ positioniert sich neu/Stammsitz verkauft

Der Süddeutsche Verlag will die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ), München, neu ausrichten, um „im nationalen Markt weiter zu wachsen“ und die Position im Ballungsraum München weiter stärken. Zudem werde die Einführung einer neuen täglichen Beilage geprüft. Im Zuge der Neu-Positionierung soll im Hauptblatt die Unternehmensberichterstattung innerhalb des Wirtschaftsteils ausgebaut werden. Außerdem sind „behutsame strukturelle, inhaltliche und gestalterische Verbesserungen“ der ersten vier Bücher geplant. Ein bereits vorliegendes Konzept für eine neue tägliche Beilage werde geprüft, in den nächsten Monaten weiterentwickelt und am Anzeigen- und Lesermarkt getestet. Auch für die zwölf Landkreisausgaben in der Münchner Region stehen Veränderungen bevor: Das Engagement im „Speckgürtel“ soll verstärkt werden – für das Gebiet Würmtal wird etwa wieder ein eigener Lokalteil entstehen, Landkreise wie Weilheim, Wolfratshausen, Bad Tölz und Holzkirchen werden im Gegenzug spätestens Anfang 2005 nicht mehr mit einem eigenen Lokalteil beliefert, sondern ausschließlich mit der „SZ“-Bayern- und München-Ausgabe.

 

Der Süddeutsche Verlag in München hat sein Areal in der Innenstadt an eine Vermietungs- und Verwertungsgesellschaft verkauft. Seinen Stammsitz mietet der Verlag bei den Käufern für die kommenden vier Jahre zurück. Bei dem für 2008 angekündigten notwendigen Umzug sollen alle Mitarbeiter, die in München tätig sind, an einem Standort zusammengeführt werden. Ein modernes Hochhaus-Bürogebäude sei derzeit in Planung. Geschäftsführer Hanswilli Jenke begründet die Entscheidung, dass „es betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll“ sei, die Zentrale des Unternehmens mit vielen Mitarbeitern am teuren Standort in der Innenstadt zu belassen. Auch werde durch den Verkauf „die Liquiditätslage des Unternehmens nachhaltig gesichert.“

 

Internet: www.sueddeutscher-verlag.de

zurück