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29. Juli 2008 | Branchennachrichten

Suchmaschinen-Optimierung

Suchmaschinen-Optimierung wird auch für Zeitungswebsites immer wichtiger. Unter den folgenden Stichworten werden aktuelle Begriffe und Optimierungs-Konzepte erläutert.

Crosslinking

Unter Crosslinking versteht man eine gegenseitige Verlinkung, oft auch als reziproke Verlinkung bezeichnet. Diese mag zwar in besonderen Ausnahmefällen ihren Sinn haben, aus Suchmaschinensicht haben solche Links jedoch kaum einen Wert, da sie offensichtlich in gegenseitigem Interesse entstanden sind. Somit gehen die Suchmaschinen davon aus, dass es sich um einen direkten Linktausch handelt, und werten die Bedeutung dieser Verlinkung und den Einfluß auf den Pagerank stark ab.

Google Webmaster Guidelines

Die Google Webmaster Guidelines (Richtlinien) beschreiben ausführlich die von Google erwünschten und verbotenen Techniken zum Aufbau der Web-Inhalte. Die Details zu den Qualitätsrichtlinien finden sich auf folgender Website: Google Webmaster Guidelines

Keyword Density

„Begriffsdichte“. Maßzahl, welchen Anteil ein bestimmter Begriff am Gesamttext eines Dokuments hat. Suchmaschinen berechnen die „Keyword Density“ und beziehen sie beim Bestimmen des Rankings mit ein. Doch die Faustregel „je höher die Keyword Density, desto besser das Ranking“ ist längst überholt. Macht ein Begriff einen unvernünftig großen Teil eines Textes aus, schadet das dem Ranking.

Keyword Proximity

„Begriffsnähe“. Ranking-Kriterium bei der Abfrage nach Begriffskombinationen. So wird bei der Suche nach „Eco Bücher“ ein Dokument, das die Kombination genauso enthält, tendenziell besser positioniert sein als eines, worin ein Satz á la „Umberto Eco hat bis heute gut zwei Dutzend Bücher veröffentlicht“ steht, da im zweiten Fall die beiden abgefragten Begriffe weiter voneinander entfernt sind.

Linkjuice

Mit linkjuice sind sämtliche "positiven" Eigenschaften gemeint, die mit einem Backlink von einer Seite auf eine andere übertragen werden können. Zu diesen Eigenschaften zählen z.B. ein hoher Trust Rank oder Page Rank. Als Faustregel gilt hier: "Je schwächer eine linkgebende Seite ist, desto weniger linkjuice wird an eine andere Seite weitergegeben.“

Linkpopularität

Je mehr Links auf ein Webangebot verweisen, desto bedeutender muss die Website sein und desto weiter vorn wird sie tendenziell in den Suchergebnissen erscheinen. Die Überlegung dahinter: Jeder Link ist eine Stimme, die zu Gunsten einer Website abgegeben worden ist. Doch nicht jede Stimme, jeder Link hat dasselbe Gewicht. So hat etwa ein Link von Yahoo! einen größeren Effekt als ein Link von einer privaten Website, da Yahoo! seinerseits mehr Links auf sich vereinigt. Zudem ist von Bedeutung, mit welchem Text verlinkt wird.

PageRank

Der PageRank ist ein Google-Algorithmus, der sich auf einzelne Webseiten bezieht und sie nach Besucherhäufigkeit und Qualität beurteilt. Je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto höher ist ihr PageRank. Haben die Seiten, die auf die zu bewertende Webseite verweisen, durch eine hohe Linkanzahl selbst einen guten PageRank, wird dieser mit vererbt, allerdings in Abhängigkeit von der Anzahl der Outbound Links der Seite: Ein hoher PageRank wird auf die bestehenden Outbound Links aufgeteilt, d.h., je mehr Outbound Links bestehen, desto niedriger ist das vererbte Ranking. Das gilt auch für die Verlinkung einzelner Seiten innerhalb einer Website. PageRank-Vererbung ist bei Google ein wichtiger Ranking-Algorithmus.

Quality Score

Google möchte relevante Anzeigen belohnen, indem es dem Werbenden preislich und bei der Position entgegenkommt. Weniger relevante Anzeigen werden so teurer und unattraktiv. Um dieses Modell umzusetzen, hat Google einen Quality Score geschaffen: Je höher der Qualitätsfaktor, desto besser die Anzeigenposition und desto niedriger das Mindestgebot. Der Quality Score legt das Mindestgebot für die beworbenen Keywords aufgrund von Informationen wie Klickrate, Relevanz des Werbetextes und der Landingpage fest.

Sculpting oder Trust Flow

Bei diesem Verfahren geht es darum, den für das Google-Ranking wichtigen Vertrauensfaktor (Trust-Rank) zu kanalisieren und nur auf die Unterseiten weiterzuleiten, die dem Website-Betreiber wichtig sind. Damit Google die wichtigen Seiten eines Internetauftritts besser indexiert, sollte man bei der internen Verlinkung die unwichtigeren Links mit dem Nofollow-Attribut (rel=”nofollow”) kennzeichnen, um den Linkjuice nicht auf weniger relevante Seiten abfließen zu lassen. Der Großteil des Vertrauens (=Trust), den Google Websites zuweist, kommt aus der externen Verlinkung. Aus der Gesamtheit der Links entsteht ein so genannter TrustContainer. Wenn man sich vorstellt, dass die Startseite ein Wasserbecken ist und das ganze Wasser in diesem Becken der Trust der eigenen Website darstellt, dann ist jeder Link der tiefer in die Seitenstruktur geht, quasi ein kleines Loch, durch das der Trust abfließt (daher auch TrustFlow). Es sollten deshalb die Seiten stärker gewichtet werden, auf die der Website-Betreiber die Nutzer-Aufmerksamkeit richten möchte. Bei E-Commerce-Angeboten wird der Hauptschwerpunkt auf der Produkt- oder Dienstleistungspalette liegen, also dem Bereich mit dem der Hauptumsatz erwirtschaftet wird. Dagegen werden Bereiche wie „Impressum", „AGBs“ oder „Wir über uns“ nicht so ins Gewicht fallen. Das Verfahren wird derzeit auf Blogseiten intensiv und kontrovers diskutiert.

Search Engine Marketing (SEM)

Der sicherste Weg, ganz nach oben in der Suchmaschinen-Trefferliste zu kommen, sind bezahlte Suchwortanzeigen. Das reine Schalten der Anzeige kostet dabei nichts. Bezahlt wird nur, wenn ein Interessent die Anzeige anklickt. Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung SEO wird das Schalten von Suchwortanzeigen als SEM (= Search Engine Marketing) bezeichnet. Diese Werbeform wird auch als Suchmaschinenwerbung, Keyword Advertising, Sponsored Links, Paid Listings oder Paid Inclusions bezeichnet. Größter Vorteil dieser Werbeform ist die Flexibilität: Man kann bequem online buchen und kann direkt die Rahmenparameter einer Kampagne ändern.

Search Engine Optimisation (SEO)

Optimierung für Suchmaschinen. Umfasst die Verfahren, mit denen die Relevanzkriterien einer Website verbessert werden können, die ausschlaggebend dafür sind, die Seite in den Suchergebnissen einer Suchmaschine möglichst weit oben anzeigen zu lassen. Diese Verfahren lassen sich unterteilen in On-the-Page-Optimierung, die sich auf den Inhalt oder auf die Struktur einer Webseite bezieht, und in Off-the-Page-Optimierung, die darauf abzielt, die Link Popularität einer Seite durch eine gezielte Vermehrung der Backlinks zu verbessern.

Siloing

Unter Siloing versteht man eine interne Linkstuktur, bei der nur thematisch zueinander passende Seiten miteinander verlinkt werden. Jedes Thema bildet ein Silo und innerhalb eines Silos wird so viel Linkjuice wie möglich intern verteilt und so wenig wie möglich extern abgegeben (extern bezieht sich hier nicht auf externe Links sondern auf die anderen Silos). Wird Siloing sinnvoll angewendet, kann ein verbessertes Keyword-Ranking erzielt werden.

Social Media Optimization (SMO)

Unter Social Media Optimization versteht man die Optimierung von Webseiten, damit diese leichter bei Social-Media-Diensten aufgenommen werden können. Dies schließt das Anbieten von RSS-Feeds, Einbindung von Flickr-Galerien oder YouTube-Videos genauso ein wie etwa das Anbieten von Schaltflächen, um die Seiten leichter bei Social-Bookmarking-Diensten aufnehmen zu können.

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