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21. Mai 2003 | Allgemeines

Subventionen könnten Pressefreiheit bedrohen

VBZV-Vorsitzender Balle lehnt jede Änderung der Kartellgesetzgebung ab / Bayerische Zeitungsverleger tagen in Sonthofen

Bayerns Zeitungsverleger haben die Politik vor jeglicher Einmischung in die Belange der Presse gewarnt. Vor allem Subventionen für Not leidende Medienunternehmen sollten unterbleiben, weil sie die Pressefreiheit bedrohen könnten, erklärte der Vorsitzender des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), Dr. Hermann Balle, am 19. Mai 2003 anlässlich der Jahrestagung der Landesorganisation in Sonthofen.

Balle forderte die Politik auf, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Verlage zu verbessern. Kritisch äußerte sich der Verleger des „Straubinger Tagblatts“ über Bestrebungen, das Kartellrecht im Hinblick auf Fusionen von Zeitungen aufzuweichen. Die Interessen der Mehrheit der mittelständischen deutschen Zeitungsverlagshäuser dürften nicht vernachlässigt werden.

 

Die Bedeutung der Tageszeitungen hob Staatskanzleichef Erwin Huber bei der Jahrestagung hervor und sagte, sei seien als „Plattform der Meinungsbildung unverzichtbar für unsere Demokratie“. Huber warnte die Medien deshalb davor, angesichts ihrer schwierigen Wirtschaftslage Abstriche an der Qualität der Berichterstattung zu machen. „Keine Zeitung wird auf Dauer ohne guten Journalismus erfolgreich sein.“

 

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden Dr. Hermann Balle und Hanns-Jörg Dürrmeier, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Süddeutschen Verlags in München, in ihrem Amt als VBZV-Vorsitzende bestätigt. Neu in das Gremium gewählt wurden Ulrich Eymann, Geschäftsführer des „Main-Echos“ in Aschaffenburg, und Andreas Scherer, Geschäftsführer der „Augsburger Allgemeinen“.

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