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20. August 2004 | Ausland

Subventionen für Frankreichs Presse

Die schlechte Finanzlage der französischen Zeitungen wird nicht nur mit dem Einbruch bei den Anzeigen begründet. Für die Defizite sind auch die Druckereien verantwortlich, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.). Sowohl „Le Monde“ als auch „Le Figaro“ wollten daher Entlassungen vornehmen. Um die Kosten abzufangen, wolle der Staat den Pariser Zeitungsdruckereien 20 Millionen Euro zahlen, den gleichen Betrag sollen die Blätter in den Regionen bekommen. Diese Subventionen würden, zitiert die „F.A.Z.“, als Hilfe für die „soziale Modernisierung“ deklariert. Im Klartext bedeute dies, „dass der Staat Geld zur Finanzierung des Stellenabbaus auszahlt“. Aus dem Hauhaltsentwurf gehe weiter hervor, dass der Vertrieb der Zeitungen in Frankreich wie bisher mit 12,7 Millionen Euro gefördert werden soll; für die Kioske, die in den vergangenen Wochen mit Kurzstreiks auf ihre Schwierigkeiten aufmerksam machten, würden erstmals 3,5 Millionen Euro bereitgestellt.

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