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08. Oktober 2002 | Digitales

„Stuttgarter Nachrichten“ als digi-Paper

Seit der Verwaltungsrat der IVW Ende Mai diesen Jahres den Grundsatzbeschluss gefasst hat, elektronische Ausgaben von Presseerzeugnissen – so genannte „e-paper“ – unter bestimmten Bedingungen künftig in die Auflagenkontrolle einzubeziehen, beschäftigen sich immer mehr Verlage mit diesen Eins-zu-Eins-Abbildern der gedruckten Zeitung im Internet. Jüngstes Beispiel sind die „Stuttgarter Nachrichten“ mit ihren „digi-Paper“. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung des MSH-Medien System Hauses, einer Tochter der Zeitungsgruppe Stuttgart. „Digi-Paper“ eröffnet dem Nutzer die Möglichkeit, die vollständige Abbildung der Print-Zeitung im html-Format als PDF-Datei oder als jpg-Bild abzurufen. „Digi-Paper“ bietet die Möglichkeit, alle Elemente (Artikel, Bilder, Anzeigen, ganze Seiten) auszudrucken. Das MSH-Produkt erfüllt die bisher bekannten Anforderungen der IVW an die elektronische Auflage. So muss die e-paper-Ausgabe offline gelesen werden können und muss in den redaktionellen und werblichen Beiträgen mit der Druckausgabe gänzlich übereinstimmen und somit einer Anzeigenbelegungseinheit der Print-Ausgabe entsprechen. Wie die endgültigen Richtlinien aussehen werden, wird derzeit in den Gremien der IVW diskutiert.

 

Quelle: Premedia Newsletter 09/2002, IVW Praxis vom 11.9.2002, Kress Report, 20.9.2002

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