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02. April 2012 | Allgemeines

Studie: Zeitungsleser wollen kombiniertes Abonnement aus Print und App

Hohe Zahlungsbereitschaft belegt

Zeitungsangebote stehen bei Tablet-Nutzern hoch im Kurs. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der iPad-Besitzer nutzt täglich/fast täglich eine Zeitungs-App. Auch bei den angehenden Tablet-Besitzern gehören die Verlagsangebote zu den Favoriten. 63 Prozent wollen diese künftig nutzen, das erklärte Till Fischer von der Agentur F&B bei der BDZV-Chefredakteurskonferenz. Im Auftrag von BDZV und dpa-infocom hatte das Berliner Unternehmen im vergangenen Jahr rund 3.300 Nutzer von Zeitungswebsites von acht Zeitungsverlagen befragt.

Und für diese Produkte seien sie auch bereit, Geld zu bezahlen, so Fischer, jedoch nur, wenn sich die kostenpflichtige App von den kostenlosen Internetangeboten unterscheide. Weiteres Ergebnis der Expertise: Neben Apps von Tageszeitungen ständen auch Wochenangebote wie die digitale Ausgabe der „Rheinischen Post“, RPplus, hoch im Kurs.

Ein Großteil der Befragten (82 Prozent) wünscht sich neben reinen Tablet-Angeboten ein kombiniertes Abonnement aus Print und App. Hinsichtlich der inhaltlichen und grafischen Ausgestaltung haben die Studienteilnehmer klare Erwartungen formuliert: gute Texte mit einem lokalen beziehungsweise regionalen Fokus, kein universales Angebot für alle sowie eine klare und einfache Navigation seien wichtiger als Infografiken, Videobeiträge, interaktive Anwendungen oder Weltnachrichten. Zugleich zeigte sich, eine reine 1:1-Umsetzung der E-Paper-Ausgabe reiche den Usern nicht als App. „Zumindest ein bildschirmoptimierter Lesemodus oder digitales Bookmarking müssen möglich sein“, so Fischer weiter.

An der Studie beteiligt waren: Axel Springer, Berlin; Verlagsgruppe Rhein Main, Mainz; Nordkurier, Neubrandenburg; Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Flensburg; General-Anzeiger, Bonn; WAZ-Mediengruppe, Essen; Rheinische Post, Düsseldorf; und Schwäbische Zeitung, Leutkirch. Ergänzt wurde die quantitative Erhebung um eine Feldstudie mit 40 Nutzern, die mit iPads ausgestattet wurden. Derzeit bieten rund 50 Verlage über 100 Apps für das iPad und für Android-Tablets an. Ergänzt wird das Angebot durch weit über 200 iPhone-Applikationen.

Die Studie ist bei der ZV erhältlich. Mitglieder der BDZV-Landesverbände zahlen für die gedruckte Ausgabe 38 Euro (als PDF-Datei 28 Euro). Für Nicht-Mitglieder kostet das Paperback 98 Euro.

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