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23. Oktober 2009 | Digitales

Studie: Verlage investieren stark in Internetwirtschaft

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Übernahmen von Internetportalen wie Sozia­len Netzwerken und Online-Communitys ver­sechsfacht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stu­die: „Der Online-Faktor: Von der Integration zur Transformation“ des Branchenverbands Bitkom und der Unternehmensberatung Ernst & Young. Vor allem Verlage waren dabei besonders aktiv: 36 Prozent aller Investitionen in Online-Portale stammen von ihnen. „Verlage, Sender und Pro­duzenten kaufen derzeit gezielt Internet-Unter­nehmen auf, um besser in der Online-Wirtschaft Fuß zu fassen“, so die Studienautoren. „Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise beschleu­nigt diese strukturellen Veränderungen“, erklärt Hanno Hepke, Partner bei Ernst & Young. Als Grund nannte er dafür unter anderem, dass der Aufbau eines eigenen Netzwerks langwierig, zu­gleich sei unsicher, ob tatsächlich eine ausrei­chend große Community gebildet werden kann. „Beim Kauf eines bestehenden Netzwerks hinge­gen sind Zahl und Zusammensetzung der viel­fach sehr engagierten Nutzer bekannt. Die Chan­cen schnell und einfach neue Zielgruppen zu erreichen, ist entsprechend groß“, heißt es wei­ter. Umgekehrt würden aber die Portale von den Inhalten und der Qualität der traditionellen Me­dien profitieren. Auch werde Paid Content in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen, denn die werbefinanzierten Basisangebote würden ver­stärkt durch gebührenfinanzierte Premium­angebote ergänzt. Die Studie basiert auf der Analyse von 4.500 europäischen Medien-Trans­aktionen seit 2005.

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