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18. Februar 2009 | Digitales

Studie: Soziale Onlinenetzwerke legen deutlich zu

Soziale Onlinenetzwerke haben sich laut einer Studie innerhalb kurzer Zeit als Kommunikati­onsmittel im Internet etabliert. Mehr als die Hälfte der deutschen Nutzer (58 Prozent) sei auf Platt­formen wie StudiVZ, Stayfriends, Facebook oder XING aktiv, heißt es in einer repräsentativen Un­tersuchung, die das Karlsruher Internetportal web.de am 10. Februar 2009 vorgestellt hat. Zwei Drittel der Befragten seien dort seit höchstens zwei Jahren angemeldet. Am beliebtesten ist laut Studie aber weiterhin die E-Mail. Sie werde nach wie vor am intensivsten genutzt, praktisch jeder habe eine eigene Adresse. Rund 82 Prozent der Nutzer verbrächten wöchentlich mehr als eine Stunde mit ihren Mails, 50 Prozent schauten mehrmals täglich ins Postfach. Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Nutzern. Soziale Netzwerke sind vor allem bei den unter 20-Jährigen beliebt, nahezu 95 Pro­zent von ihnen sind auf derartigen Plattformen angemeldet. Die meisten Befragten nutzen meh­rere Dienste parallel. 76 Prozent haben zwei oder mehr E-Mail-Adressen, immerhin 43 Prozent pflegen mehr als ein Profil in sozialen Netzwer­ken. Für die Studie wurden 1.000 Internetnutzer ab 16 Jahren von Convios Consulting (Augsburg) im Auftrag von web.de befragt.

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