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08. Oktober 2002 | Digitales

Studie: Print und Online können sich sinnvoll ergänzen

BDZV-Jahrbuch: Zahlen, Daten, Meinungsspektrum und Service

Dafür, dass sich die Zeitungen im Lesermarkt durch verbreitete kostenlose substitutive Nutzung ihrer Online-Angebote selbst kannibalisieren, gibt es bisher keine Anzeichen. Im Gegenteil: Print und Online können sich sinnvoll ergänzen, so eine der zentralen Aussagen der Studie „Zeitung und Internet“, die im Rahmen des Zeitungskongresses 2002 am 16. September in Hamburg vorgestellt wurde. Ziel der Untersuchung, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von BDZV, Stiftervereinigung der Presse und Stiftung Presse-Haus NRZ durchgeführt hat, war die Analyse des funktionsteiligen Zusammenspiels zwischen der gedruckten Zeitung und dem Web.

Laut der Studie, für die 814 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 14 bis 39 Jahren interviewt wurden, werden Print- und Online-Angebote vorwiegend komplementär genutzt und liegen auch bei ihrer Bedeutung für die Nutzer gleichauf. Eine Ausnahme sind allerdings die unter-30-Jährigen, die eher auf Zeitungen als auf das Internet verzichten möchten. Wichtig für die Verlage sind Erkenntnisse zur Beliebtheit der Internetseiten von Tageszeitungen. Laut Studie haben 33 Prozent der 14- bis 39-Jährigen sie bereits besucht. Allerdings werden sie nur von sieben Prozent regelmäßig genutzt. Dabei ist der Großteil der User mit der Qualität zufrieden und bewertet die Aktualität, Gestaltung und Aufmachung sowie die Glaubwürdigkeit des Print- und Online-Angebotes nahezu gleich gut. Die Studie arbeitet auch Defizite bei den Angeboten heraus, beschreibt, für welche Angebote die Nutzer bereit wären, etwas zu bezahlen – und wie viel maximal. Die Studie wird in Kürze als Buch im ZV Verlag erscheinen. Ein mit zahlreichen Schaubildern versehener Ausschnitt ist schon jetzt im Jahrbuch „Zeitungen 2002“ nachzulesen.

 

Darüber hinaus bietet der Band zahlreiche Fachaufsätze zu einem breit gefächerten Themenspektrum, die Jahreschronik des BDZV sowie Statistiken, Tabellen und Grafiken, die den Nutzwert der 520 Seiten starken Publikation erhöhen. Wie ihre Vorgänger erhebt auch diese Ausgabe den Anspruch, all denen zu dienen, die sich mit den Zeitungen in Deutschland auseinandersetzen wollen. Dabei soll „Zeitungen 2002“ als umfassende Informationsquelle zu wichtigen Einzelthemen ebenso wertvolle Hilfe leisten wie als Nachschlagewerk und Service-Instrument für den Medienalltag.

 

Erhältlich ist „Zeitungen 2002“ gegen eine Schutzgebühr von 18,00 Euro (Schüler/Studenten 10,00 Euro) zuzüglich Porto und Versand bei der ZV Zeitungs-Verlag Service GmbH, Babette Machner, Markgrafenstraße 15, 10969 Berlin, Telefon: 030/726298-240, Fax: 030/726298-243, E-Mail: machner@bdzv.de.

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