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21. Oktober 2005 | Namen und Nachrichten

Studie: Medienkonsum der Deutschen nimmt zu

Der Medienkonsum der Deutschen ist weiter angestiegen: Im Jahr 2005 verbringt jeder Bundesbürger insgesamt zehn Stunden täglich mit den Medien. Im Jahr 2000 waren es noch knapp achteinhalb Stunden. Das sind erste Ergebnisse aus der neunten Welle der Studie „Massenkommunikation“, die die ARD/ZDF-Medienkommission in Auftrag gibt. Für die Untersuchung wurden 4.500 Menschen befragt. Die Langzeitstudie wird seit 1964 etwa alle fünf Jahre durchgeführt. Im Jahr 2000 wurde erstmals auch das Internet einbezogen. Laut „Massenkommunikation“ hört jeder Deutsche im Alter ab 14 Jahren täglich drei Stunden und 41 Minuten Radio und sieht drei Stunden und 40 Minuten fern. Die Internetnutzung hat sich seit der letzten Erhebung verdreifacht, mit 44 Minuten täglich liegt sie gleichauf mit dem Hören von Musik über CD, Kassette und MP3-Player (45 Minuten). Die Tageszeitung wird täglich 28 Minuten, Bücher 25 Minuten und Zeitschriften zwölf Minuten lang gelesen. Aus diesen Daten ergibt sich, dass das neue Medium Internet die alten nicht verdängt hat, vielmehr kann die Zeit für neue Medien zum bisherigen Konsum hinzu addiert werden. Gute Nachrichten auch für das Informationsmedium Zeitung: Die Nutzungsdauer lag im Jahr 2000 bei 30 Minuten und ist damit fast gleich geblieben. Auch zeigen sich im Vergleich, wie die Medienforscher von ARD und ZDF meinen, „klare Aufgabenzuweisungen“ für die untersuchten Medien: Tageszeitung und Internet seien für die Information zuständig, das Fernsehen für Information und Unterhaltung, das Radio sei „Tagesbegleiter“ und „Stimmungsmodulator“.

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