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18. Oktober 2004 | Digitales

Studie: Medienbranche wächst durch Internet

Mit einem durchschnittlichen Wachstum von 4,7 Prozent pro Jahr in den nächsten fünf Jahren wird die deutsche Unterhaltungs- und Medienindustrie doppelt so stark wachsen wie die übrige Wirtschaft in Deutschland. So das Ergebnis einer aktuellen Studie „German Entertainment and Media Outlook 2004-2008“ der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC). Großen Anteil an diesem Wachstum hat dabei das Internet mit einem Zuwachs von 15,7 Prozent jährlich. Andere Wachstumsbereiche sind Videospiele (14,1 Prozent), Film (8,4 Prozent; inklusive Video- und DVD-Vermarktung) sowie das Fernsehen (4,9 Prozent). Stagnation sieht die Studie bei Zeitungen und Zeitschriften (-0,6 Prozent) sowie Büchern (+0,3 Prozent). Zu den Verlierern wird die Musik- und Tonträgerindustrie gezählt (-2,4 Prozent). Insgesamt machte die deutsche Unterhaltungs- und Medienindustrie im Jahr 2003 einen Umsatz von 57,1 Milliarden Euro. Bis 2008 prognostiziert die Studie einen Anstieg auf knapp 72 Milliarden Euro. In Westeuropa soll die Branche im gleichen Zeitraum von derzeit 260 Milliarden auf 343 Milliarden anwachsen. Damit würde sich der deutsche Marktanteil von 21,9 Prozent auf 20,9 Prozent verringern. Laut Reinhard Müller, Partner bei PwC, sind laut Studie zwei wesentliche Trends vorherrschend: „Die Entwicklung der Branche ist von einer zunehmenden Digitalisierung der Inhalte bestimmt, die sich in mehr und besseren Übertragungstechniken, Endgeräten, Breitbandzugängen, legalen Download-Angeboten sowie digitalem Fernsehen und Radio niederschlägt. Die Werbung im Internet wird mit einem durchschnittlichen Wachstum von 18,1 Prozent jährlich das am stärksten wachsende Segment der Branche bis zum Jahr 2008 sein.“

 

Quelle: ibusiness, 8.10.2004

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