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13. März 2002 | Digitales

Studie: Internetnutzer erwarten Gebühren

Die große Mehrheit der Internetnutzer stellt sich darauf ein, über die Gebühren für den Netzzugang hinaus für Inhalte zahlen zu müssen, berichtet „Die Welt“. Dies habe die AGIREV, eine Vereinigung führender Online-Vermarkter, in ihrer Markterhebung „Online Reichweiten Monitor 2002“ ermittelt. Danach waren innerhalb der vergangenen drei Monate fast 23 Millionen Deutsche im Internet, elf Millionen davon täglich. Laut Reichweiten Monitor hielten es nur elf Prozent der Surfer für gänzlich ausgeschlossen, dass Inhalte aus dem Internet jemals Geld kosten werden. Dagegen halte es die Hälfte der insgesamt 6.500 Befragten für realistisch, dass es künftig bezahlte Inhalte (Page Content) im Internet gibt, glaube aber, dass nur ein kleiner Teil der Angebote kostenpflichtig sein werde. Die übrigen 39 Prozent stellten sich bereits heute auf bezahlte Inhalte ein.

 

Mit ganz anderen Zahlen wartet dagegen die ebenfalls von der „Welt“ zitierte Umfrage des Marktforschungsunternehmens Jupiter MMXI auf: Danach liegt es 47 Prozent der Westeuropäer grundsätzlich fern, künftig für Inhalte aus dem Internet Gebühren zu entrichten. 16 Prozent zeigten sich bereit, für das Herunterladen von Musik aus dem Netz zu bezahlen. Ein „radikaler Schwenk zu Bezahlinhalten“ werde laut Jupiter MMXI auf europäischer Ebene ausbleiben.

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