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29. Oktober 2010 | Allgemeines

Studie: Am Wendepunkt – Die Zeitungen in den USA

Der Autor dieser Sonderausgabe des „BDZV-Intern“ ist auch Verfasser der Studie: „Am Wen­depunkt – Die Zeitungen in den USA“, die der BDZV vor wenigen Monate veröffentlicht hat. Darin beschreibt er die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem US-amerikanischen Zeitungsmarkt. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, ob sich die „amerikanische Verhält­nisse“ auch in Deutschland einstellen? Siepmanns Antwort: „Diese Sorge ist nicht be­gründet.“ Denn beide Zeitungsmärkte sind über­haupt nicht miteinander vergleichbar. So lesen gerade einmal vier von zehn Ameri­kanern über­haupt noch die gedruckte Zeitung. Zum Ver­gleich: In Deutschland greifen gut 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung regelmä­ßig zur Ta­geszeitung. Zudem blieb die Titelzahl in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren stabil (1999: 355/ 2009: 351). Und die Notwen­digkeit der Refinanzierung aus dem auch hierzu­lande schrumpfenden Anzeigen- und Werbe­markt (2008: -4,2 Prozent) ist deutlich geringer als in den USA: In Deutschland werden jeweils etwa 50 Prozent des Umsatzes aus Anzei­gen/Werbung und aus Vertrieb erzielt; in den USA ist das Verhältnis 80 (Anzeigen) zu 20 (Ver­trieb).

Die Expertise „Am Wendepunkt“ ist weit mehr als eine Bestandsaufnahme der eklatanten Un­terschiede, die diese beiden Zeitungsmärkte prägen. Ralf Siepmann zeigt vielmehr auch Ei­genarten der US-Medien auf, von denen deut­sche Verlage profitieren könnten. Vor allem im Digitalgeschäft besitzen die Zeitungsmacher von Übersee einen fünfjährigen Technologie- und Erfahrungsvorsprung. „Am Wendepunkt - Die Zeitungen in den USA: Strukturen, Trends, Stra­tegien – Konvergenzen und Divergenzen zum deutschen Zeitungsmarkt“ ist sowohl als PDF als auch als Paperback erhält­lich. Die gedruckte Fassung kostet pro Exemplar 25,00 Euro (zuzüg­lich Versandkosten). Die PDF wird kostenfrei abgegeben. Kon­takt: ZV GmbH, Britta Steffen, Telefon 030/726298-241, E-Mail buch@bdzv.de.

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