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22. April 2009 | Allgemeines

Streitgespräch mit Wolfgang Schäuble im Haus der Presse

3. Mai – Internationaler Tag der Pressefreiheit/ Texte, Fotos und Karikaturen zum Download

„Sicherheit wird zusehends gegen Freiheit ausgespielt. Der Staat greift in die sensiblen Bereiche des Informantenschutzes und des Zeugnisverweigerungsrechts ein“, schreibt BDZV-Präsident Helmut Heinen in einem Kommentar zum 60. Geburtstag des Artikels 5 Grundgesetz. Um „Sicherheit versus Pressefreiheit“ geht es im Vorfeld des Internationalen Tags der Pressefreiheit (am 3. Mai) auch bei einem Streitgespräch, das der BDZV mit der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) am 28. April 2009 im Haus der Presse in Berlin veranstaltet.

Das Grundrecht auf den Prüfstand stellen hier Bundesinnen­minister Wolfgang Schäuble und Christian Bom­marius, Leitender Redakteur der „Berliner Zei­tung“ und Autor des vor kurzem er­schienenen Buchs „Das Grundgesetz: Eine Biog­raphie“. Die Mo­deration übernimmt Dagmar En­gel, Chefredak­teurin Deutsche Welle TV. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Der Kommentar von BDZV-Präsident Helmut Heinen steht allen über die BDZV-Landesver­bände angeschlossenen Verlagen zum Abdruck zur Verfügung. Der Text (ca. 4.000 Zeichen) so­wie ein Porträtfoto des Präsidenten können ab 27. April 2009 auf der Homepage des BDZV he­runtergeladen oder direkt angefordert werden bei: BDZV, Anja Pasquay, Telefon 030/726298-214, E-Mail pasquay(at)bdzv.de.

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) in Pa­ris, dem auch der BDZV angehört, widmet seine diesjährigen Aktivitäten zum Internatio­nalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai all je­nen Journalis­tinnen und Journalisten, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um Nachrichten zu transportieren. Unter dem Titel „Journalisten im Kreuzfeuer“ bietet der WAN Kommentare, Anzeigen, politische Karikatu­ren, Interviews und Fotos zum unentgeltlichen Abdruck an. Die unter www.worldpressfreedomday.org hinterlegten Texte gibt es in englischer, fran­zösischer, spani­scher und russischer Spra­che. Übersetzungen (beispielsweise ins Deutsche) sind ebenso er­laubt wie erwünscht.

„Tag für Tag recherchieren Journalisten und berichten über Themen, von denen sie wissen, dass sie zu Verfolgung, körperlicher Bedrohung, Verhaftung, Gefängnis und sogar Tod führen können“, sagt dazu WAN-Geschäftsführer Timo­thy Balding. Am Internationalen Tag der Presse­freiheit könnten Zeitungen ihren Lesern zu einem besseren Verständnis für die essenzielle Rolle verhelfen, die Journalisten bei der Untersuchung von Korruption, organisierter Kriminalität, politi­scher Gewalt und anderen Aktivitäten, die das Tageslicht scheuen, spielen. In den meisten die­ser Fälle blieben die Verbrecher unbehelligt und straflos, beklagte Balding. Das vom WAN bereit­gestellte Paket enthält unter anderem einen Be­richt von Barry Bearak, Korrespondent der „New York Times“, der im März 2008 in Simbabwe ver­haftet, interniert und ausgewiesen worden war. „In Simbabwe wurde ich ins Gefängnis gesteckt, nur weil ich meinen Job machte. Sie sagten, ich ‚be­ginge Journalismus‘, und ich hoffe, sie hatten recht“, lautet ein Zitat des „New York Times“-Re­porters. Die Cartoons zum Internationalen Tag der Pressefreiheit stammen von dem französi­schen Cartoonisten Michel Cambon. Landkarten und Infografiken zeigen die Orte, an denen Jour­nalisten im Jahr 2008 verhaftet, eingesperrt und umgebracht wurden. Von Agence France-Presse stammen acht Fotos, die Verhaftung oder Tod von Journalisten thematisieren in Afghanistan, Georgien, Libanon, Sri Lanka, Vietnam, Ägypten, Frankreich und Gaza.

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