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14. Oktober 2005 | Allgemeines

Stoiber plädiert für neues Pressefusionsrecht

Zeitungsverleger sollen sich auf gemeinsame Linie einigen / 60 Jahre „Süddeutsche Zeitung“

Für eine baldige Novellierung des Pressefusionsrechts hat sich der bayerische Ministerpräsident und Vorsitzende der CSU, Edmund Stoiber, ausgesprochen. Die Zeitungsverleger sollten sich auf eine gemeinsame Linie einigen, sagte Stoiber bei der 60-Jahr-Feier der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) am 11. Oktober 2005 in München.

Der CSU-Vorsitzende bedauerte, dass es in den vergangenen Monaten einen Stillstand gegeben habe. Die bestehende Gesetzeslage sei reformbedürftig, weil sie nicht mehr den heutigen Erfordernissen entspreche. Freuen konnte Stoiber sich über ein Kompliment von „SZ“-Chefredakteur Hans Werner Kilz, der die CSU bei der Festveranstaltung dafür lobte, dass sie das „kecke Zeitungstreiben eines Kurt Kister oder Heribert Prantl so gelassen“ ertrage. Deshalb fühle sich die Zeitung auch so wohl in Bayern.

„SZ“-Geschäftsführer Klaus Josef Lutz bekam viel Applaus für seine Aussage, dass es trotz vielfältiger Verlagsaktivitäten im Wesentlichen auf journalistische Inhalte ankomme: „Ohne Redaktion ist alles nichts in einem Zeitungshaus.“

Anlässlich ihres Geburtstags hat die „Süddeutsche Zeitung“ am 6. Oktober auch eine 96 Seiten starke Jubiläumsausgabe veröffentlicht, in der sich „SZ“-Korrespondenten aus aller Welt beispielsweise an wichtige Stationen ihrer Karriere erinnerten. Parallel dazu gab es im „SZ-Magazin“ ein Interview mit zwei ebenso kreglen wie hoch betagten Abonnentinnen der ersten Stunde.

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