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16. Januar 1997 | Allgemeines

Stabiles Anzeigengeschäft der Zeitschriften

"Moderates Wachstum" um knapp ein Prozent 1996

Die Publikumszeitschriften konnten im vergangenen Jahr ein leichtes Wachstum ihrer Anzeigenseiten um knapp ein Prozent verzeichnen. Wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Bonn mitteilte, buchte die werbungtreibende Wirtschaft 1996 in den vom VDZ erfaßten 294 Titeln 199.541 Anzeigenseiten.

Der Verband stellte nach den "erheblichen Umverteilungen der Werbegelder auf die elektronischen Medien" zu Beginn der 90er Jahre nun "im dritten Jahr hintereinander ein moderates Wachstum der Werbeumsätze bei den Publikumszeitschriften" fest. Mit Blick auf die positiv gestimmten Prognosen für den gesamten Werbemarkt sei mit einer weiteren Fortsetzung dieser Entwicklung zu rechnen. Die meisten Anzeigenseiten bei den Publikumszeitschriften verbuchte - trotz eines Rückgangs um -6,6 Prozent - das Nachrichtenmagazin "Focus" mit 6.401 Anzeigenseiten. Es folgen "Der Spiegel" mit 5.566 Anzeigenseiten (+1,2 Prozent) und der "Stern" mit 4.580 Anzeigenseiten (-1,3 Prozent) sowie die "Wirtschaftswoche" mit 4.544 Anzeigenseiten (+3,3 Prozent). Wie der VDZ dazu mitteilt, hätten die Publikumszeitschriften im vergangenen Jahr vor allem davon profitiert, daß die Branchen Automobil, Finanzen, Mode und die Medien selbst ihre Werbeausgaben in den Printmedien im Vergleich zu 1995 spürbar erhöhten. Unter den Zeitschriftengattungen entfielen mit knapp 25.000 Seiten auch im vergangenen Jahr die meisten Anzeigenseiten auf die aktuellen Illustrierten und Nachrichtenmagazine (-1,7 Prozent), gefolgt von den Sportmagazinen mit 23.450 Seiten (+4 Prozent) den EDV-Zeitschriften mit 21.630 Anzeigenseiten (+15,1 Prozent), den Auto- und Motorradzeitschriften mit 18.320 Seiten (-3,4 Prozent) sowie den wöchentlichen Frauenzeitschriften mit 14.480 Anzeigenseiten (-8,6 Prozent). Im Verhältnis zum Anzeigenteil nahm der redaktionelle Teil in den Publikumszeitschriften 1996 wie in den vorausgegangenen Jahren weiter zu. Laut VDZ liegt das Verhältnis von Redaktion und Werbung mittlerweile bei 70:30. Als Reaktion auf die "weiter abnehmende Preisdifferenz zwischen Vierfarb- und Schwarz-Weiß-Anzeigen" seien von der werbungtreibenden Wirtschaft 1996 erneut verstärkt Vierfarb-Anzeigen gebucht worden; sie machen mehr als 53 Prozent aller Anzeigen- und Beihefterseiten aus. Die Jahresübersicht des VDZ über die Anzeigenentwicklung der deutschen Publikumszeitschriften kann unentgeltlich angefordert werden über:

VDZ,
Fax: 0228/312219.

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