Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

10. Januar 1997 | Namen und Nachrichten

Sprach- und Lesekompetenz in Deutschland nimmt ab

Sprach- und Lesekompetenz in Deutschland nimmt ab

 

Die Stiftung Lesen hat anläßlich ihres Kongresses "Lesen in der Informationsgesellschaft - Perspektiven der Medienerziehung" am 6. Dezember 1996 Untersuchungen zur Sprach- und Lesekompetenz der deutschen Bevölkerung vorgestellt, die vor allem bei jungen Menschen zu alarmierenden Ergebnissen gekommen sind. So hätten klinische Tests gezeigt, daß "innerhalb der letzten zehn Jahre der Anteil sprachentwicklungsgestörter Kinder im Alter von drei bis vier Jahren von etwa vier auf 25 Prozent angestiegen" sei. Ein weiteres Forschungsergebnis: Nach formaler Ableistung der Schulpflicht habe ein knappes Drittel der Achtklässler von sich selber festgestellt, mit dem "Lesen und Schreiben nur eingeschränkt zurechtzukommen". Von den erwachsenen Deutschen verfügen laut Stiftung Lesen "14 Prozent über ausgesprochen schlechte, weitere 34 Prozent nur über mäßige Fähigkeiten, den Inhalt von Texten zu verstehen". Kontakt:

Kyra Dautzenberg,
Stiftung Lesen,
Fischtorplatz 23,
55116 Mainz,
Tel.: 09131/2889016,
Fax: 06131/230333.

zurück