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29. November 2011 | Allgemeines

Soziale Netzwerke werden zum Nachrichtenkanal

BDZV mit iPad-App zum Thema Verlage und Social Media


Soziale Netzwerke entwickeln sich immer stärker zum Informationskanal. 28 Prozent aller aktiven Nutzer von Online-Communitys informieren sich dort über das aktuelle Tagesgeschehen. Dies ergab eine Studie im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom, die am 29. November 2011 in Berlin vorgestellt wurde. Einmal mehr sind es dabei die jungen Nutzer, die eine besonders hohe Internetaffinität aufweisen. 34 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen Facebook, Twitter und Co. für eine erste Orientierung über die aktuelle Nachrichtenlage. Bei den 30- bis 49-Jährigen und bei den über 50-Jährigen seien es 23 beziehungsweise 24 Prozent.

Cover Social Media AppDiesen Trend haben auch die deutschen Zeitungsverlage erkannt und intensivieren vor diesem Hintergrund zunehmend in ihre Social-Media-Aktivitäten, wie die kürzlich veröffentlichte Expertise „Social Media als Herausforderung für Zeitungsverlage“ des BDZV ergab. Demnach sind 85 Prozent der Zeitungen mit eigenen Angeboten in Social Media aktiv und neun von zehn Befragten wollen dieses Engagement weiter auszubauen. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf einer professionellen Präsentation in Facebook und Twitter, wo laut BDZV-Studie jede Zeitung mit einer Auflage von mehr als 200.000 Exemplaren mit mindestens einem Account bereits präsent sei. Deutlich an Bedeutung hätten hingegen die VZ-Netzwerke verloren, die in der Nutzung mittlerweile hinter dem Videoportal Youtube rangierten.

Mit ihren Aktivitäten in den Social Networks verfolgten die Zeitungen vor allem drei Zielstellungen: Trafficzufuhr auf die eigenen digitalen Angebote, Neukunden- und Lesergewinnung sowie die Steigerung von Online-Werbeerlöse. „Darüber hinaus steht aber auch immer öfter der direkte Austausch mit dem Leser und damit das Community-Management im Mittelpunkt“, so Studienautor Christian Hoffmeister. Deshalb würden vielerorts eigene Community-Redakteure eingestellt werden, die Diskussionen auf den Plattformen moderieren und Themen für die Berichterstattung identifizieren sollen. Für seine Studie befragte Hoffmeister im Frühjahr 2011 mehr als 60 Verlage, die insgesamt 130 Zeitungstitel herausgeben.

Die Untersuchung „Social Media als Herausforderung für Zeitungsverlage“ kann bei der ZV zum Preis von 38 Euro (für Mitglieder der BDZV-Landesverbände) bestellt werden, Nicht-Mitglieder zahlen 98 Euro. Darüber hinaus haben der BDZV in Zusammenarbeit mit Christian Hoffmeister am 27. November dieses Jahres die ergänzende iPad-App „Social Media als Herausforderung für Zeitungsverlage 2.0“ veröffentlicht. Diese ist im App-Store für 1,59 Euro herunterladbar, und präsentiert zahlreiche nationale wie internationale Best-Practice-Beispiele von Zeitungsverlagen. In zahlreichen Schaubildern und zwei Filmen werden darüber hinaus Wirkungsmechanismen und Geschäftsmodelle im Social-Web erläutert.

Ort: Berlin

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