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15. September 2014 | Allgemeines

Sonderwerbeformen in der Zeitung gefragt

Jede fünfte Anzeige in der gedruckten Zeitung wirbt im Sonderformat

Themen: ZMG, Anzeigenmarkt

Ein Fünftel (19 Prozent) der Anzeigen in gedruckten Zeitungen wurde 2013 als Sonderformat geschaltet. Dabei waren insbesondere „Advertorials“, Werbeanzeigen mit redaktionellen Inhalten, bei Anzeigenkunden beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft bei ihrer Auswertung der ZMG-Anzeigenbeobachtung. Die Analyse umfasst Anzeigen ab der Größe von einer Viertelseite.

Von allen betrachteten Sonderformaten im Zeit­raum von Januar bis Dezember 2013 sind dem­nach etwa ein Viertel als „Advertorials“ erschie­nen. An zweiter Stelle liegen „Sponsoring-Anzei­gen“ und auf Platz drei die „Textteil-Anzeigen“. Banken, Sparkassen und Finanzdienstleister, die das Branchenranking der Sonderformate 2013 anführen, schalteten hauptsächlich „Textteil-An­zeigen“, so die ZMG. Anders hingegen der Le­bensmittel-Einzelhandel, der am häufigsten „Ti­telkopf-Anzeigen“, „Teaser“ und „Panorama-An­zeigen“ nutzte.

Die Verlagsabfrage 2014 der ZMG gibt einen Überblick über das aktuelle Angebot der Zei­tungshäuser: Die Mehrheit der befragten 120 Titel bietet eine Vielfalt an Sonderformaten, wie Anzei­genstrecken, „Banderolen“ oder „aufklappbaren Panoramen“ an.

Einige Verlage verbinden Printanzeigen mit di­gitalem Bonusmaterial. Mit Augmented Reality können Zeitungsleser nun über Smartphones oder Tablets ergänzende Informationen zu Anzei­gen aus der Printausgabe aufrufen.

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