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25. Februar 2000 | Allgemeines

Solidaraktion für ehemalige Zwangsarbeiter

Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft

Der BDZV unterstützt die Initiative zu einer Solidaraktion, mit der die deutschen Wirtschaft die materiellen Ansprüche von NS-Opfern zu befriedigen versucht. BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann hat in diesen Tagen den Aufruf des Gemeinschaftsausschusses der deutschen Gewerblichen Wirtschaft mit unterzeichnet.

Er hat aber zugleich betont, dass eine Einbeziehung der Tageszeitungsverlage in die Initiative sehr differenziert zu bewerten sei: Seit der Machtübenahme im Jahr 1933 wurden sehr viele Verleger, insbesondere die Repräsentanten der der parlamentarischen Demokratie verpflichteten Zeitungen - darunter auch sehr viele jüdische Bürger - verfolgt, in Konzentrationslager eingewiesen, einige brutal ermordet. Die Unternehmen dieser Verleger seien in das nationalsozialistische Presseimperium einbracht worden, das bei Kriegsende über 80 Prozent der noch existierenden Zeitugen kontrollierte. Die Familienmitglieder jener Betroffenen, denen selber soviel Unrecht zugefügt worden sei, im Nachhinein noch einmal zur Entschädigung heranzuziehen, sei nicht angemessen. Dasselbe gelte für die Zeitungsverleger, die nach 1945 von den Besatzungsmächten mit der Herausgabe einer Zeitung beauftragt worden seien. Es handle sich dabei in erster Linie um jene Personen, die im Dritten Reich aktiven Widerstand geleistet hätten.

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