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01. Februar 2007 | Namen und Nachrichten

Social News – Nutzer als „Nachrichtenredakteure“

Sogenannte Social News Sites sind ein neuer Trend in den USA. Auf diesen Webseiten tragen die Leser die Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammen und stimmen darüber ab, welche Arti­kel wie prominent auf der Seite platziert werden. Für die Verlage stellt sich die Frage, ob sie von dieser Art der Publikumsbeteiligung profitieren können. Indem sie derartige Elemente der Nut­zermitbestimmung auf ihren eigenen Sites ein­bauen, erhalten sie auf jeden Fall eine interes­sante und zugleich kostenlose Marktforschung. Dass verlagsferne Social News Sites Artikel von Zeitungswebsites kostenlos nutzen, bereitet vie­len US-Verlagen offensichtlich keine Probleme, zumal sie zusätzliche Zugriffe registrieren.

Die verschiedenen Social News Sites funktio­nieren in etwa nach dem gleichen Schema: Nut­zer bringen Nachrichten oder anderen Content, der die Form von Text, Video, Fotos und Audio haben kann, auf die News Site ein. Der Content erscheint mit kurzer Beschreibung und verlinkt zur Originalquelle. Andere Nutzer lesen den Arti­kel beziehungsweise sehen das Video und stim­men darüber ab. Je mehr positive Stimmen der Con­tent erhält, desto höher wird er auf der Ho­mepage beziehungsweise in seiner Contentkate­gorie aufgeführt. Um­gekehrt gerät das Con­tentstück unter “ferner liefen”, wenn es nur we­nige positive Stimmen oder eine Reihe negativer Stimmen erhält. Es wird entfernt, wenn es von mehreren Lesern als unpassend gekennzeichnet wird.

Der aktuelle US-Sonderreport des BDZV be­fasst sich ausführlich mit dem Thema Social News Sites. Der exklusive Newsletter für Mit­gliedsverlage kann unter bundt@bdzv.de angefor­dert werden.

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