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16. Dezember 2008 | Allgemeines

„Sippenhaft für Zeitungen ist skandalös“

BDZV kritisiert geplante Abschaffung des Listenprivilegs

Es sei ein Skandal, dass auf dem Rücken der Zeitungen, die täglich über Datenmissbrauch berichten und die Bürger zum sorgsamen Umgang mit ihren Daten auffordern, der Missbrauch durch andere Branchen ausgetragen werde, sagte der Hauptgeschäftsführer des BDZV, Dietmar Wolff, am 10. Dezember 2008 in Berlin.

Zeitungen würden hier in Sippenhaft genom­men. Anlass ist die Kabinettsentscheidung zur Novellierung des Datenschutzrechts. Danach dürfen Zeitungen und Zeitschriften keine adres­sierte Kundenwerbung mehr betreiben, sofern der potenzielle Abonnent nicht vorher schriftlich zu­gestimmt hat. Von der Leserwerbung per Brief, die auf dem sogenannten Listenprivileg basiert, sei die Neugewinnung von Abonnenten bis zu 60 Prozent abhängig, erläuterten die Zeitungsverle­ger. Dieser Weg werde den Zeitungen künftig verschlossen – mit allen absehbaren negativen Folgen für die Wirtschaftskraft der Verlage und die Pressevielfalt in Deutschland. Der BDZV ap­pellierte an die Mitglieder des Deutschen Bun­destags, die Datenschutznovelle in der vorliegen­den Form nicht zu verabschieden.

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