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17. November 2006 | Digitales

„Silver Surfer“ erobern das Internet

Die höchsten Zuwachsraten an neuen Internet-Nutzern weisen die über 50-Jährigen auf, bei denen auch das größte Potenzial für das zukünf­tige Internetwachstum abzusehen ist: 60 Prozent der 50- bis 59-Jährigen nutzen inzwischen das Internet (2005: 56,5 Prozent). Unter den über 60-Jährigen, den "Silver Surfern", ist bereits jeder Fünfte (20,3 Prozent) im Netz. Zu diesen Ergeb­nissen kommt die ARD/ZDF-Online-Studie 2006, die in diesem Jahr zum 10. Mal erhoben worden ist. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativ­studie wurden im April dieses Jahres 1.820 Er­wachsene in Deutschland befragt.

Weiteres Ergebnis der Studie ist, dass kein Medium sich schneller verbreitet hat als das In­ternet: Von 1997 bis 2006 stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland von 6,5 Prozent auf 59,5 Prozent. 38,6 Millionen bundesdeutsche Erwachsene sind inzwischen online. Multimediale Angebote wie Bild, Audio, Animationen und Video werden für die Nutzer zunehmend interessant. Bereits jeder vierte Internet-Anwender (24 Prozent) sieht zumindest gelegentlich im Netz Videos an oder schaut live im Internet fern. 40 Prozent aller Internetnutzer haben bereits Au­diodateien aufgerufen oder live über das Internet Radio gehört. Unter den Audio- und Videoanwen­dungen spielen Podcasts allerdings noch eine geringe Rolle. Erst sechs Prozent der deutschen Internet-Anwender haben bereits Audio-Podcasts, drei Prozent Video-Podcasts ("Vodcasts") ge­nutzt.

Auch bedingt durch die zunehmende Attraktivi­tät multimedialer Anwendungen verbringen die Deutschen immer mehr Zeit im Netz: Im Schnitt widmet sich jeder Erwachsene täglich 48 Minuten (2005: 46 Minuten) dem Internet. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung bleibt der Fernseh- und Hörfunkkonsum mit 235 Minuten bzw. 186 Minuten täglich auf hohem Niveau stabil. Das heißt: Der Medienkonsum steigt weiter an, das Internet ist auf Platz drei der tagesaktuellen Me­dien fest etabliert.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Online-Stu­die 2006 stehen als pdf-Datei unter www.br-online.de/medienforschung/... sowie unter www.zdf.de zum Abruf bereit.

Quelle: zdf.de, br-online.de, ard-werbung.de

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