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07. Dezember 2005 | Ausland

Sierra Leone: Journalist frei gesprochen

Paul Kamara, Gründer und Herausgeber der unabhängigen Tageszeitung „For Di People“, ist am 30. November 2005 von einem Berufungsge­richt in Freetown (Sierra Leone) frei gesprochen worden. Wie die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) berichtet, war Kamara 2004 wegen „staatsgefährdender Belei­digung“ zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er einen Artikel über einen Untersu­chungsausschuss aus dem Jahr 1968 veröffent­licht hatte, der dem heutigen Staatspräsidenten des Landes, Ahmad Tejan Kabbah, Betrug nach­weist. RoG begrüßte den Freispruch und rief gleichzeitig die Regierung Sierra Leones auf, ihr Demokratieversprechen zu halten und die weiter andauernden Repressionen gegenüber unabhän­gigen Medien zu beenden. „Wir hoffen, dass die­ser Tag das Ende einer dunklen Zeit für die Me­dien in Sierra Leone bedeutet und dass Präsident Kabbah sein Versprechen hält, das Pressegesetz zu verbessern“, teilte die Menschenrechtsorgani­sation mit.

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