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12. Juli 2007 | Ausland

Sierra Leone: Einschüchterung im Vorfeld der Wahlen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) berichtet, dass Philip Neville, Herausgeber der privaten Tageszeitung „Stan­dard Times“ in Sierra Leone, am 28. Juni 2007 von Zivilpolizisten verhaftet und erst am 10. Juli 2007 auf Kaution wieder freigelassen worden ist. Neville wird der Verleumdung, bösartigen Propa­ganda und Veröffentlichung falscher Nachrichten beschuldigt. Das Gericht in Freetown hat nach Angaben von RoG zudem sehr hohe Auflagen für eine vorläufige Freilassung verhängt, nämlich umgerechnet 50.000 Euro sowie eine Bürgschaft von drei Personen, die hochwertige Immobilien besitzen. Auslöser der Verhaftung war ein Artikel Nevilles, in dem der Journalist Sierra Leones Präsidenten Ahmed Tejan Kabbah beschuldigt, Geschenke von Lybiens Staatschef Gaddafi an Sierra Leone – Fahrzeuge, Benzin, Geld und Le­bensmittel – verheimlicht zu haben. Viele Medien hätten über die Geschenke Gaddafis berichtet, teilt dazu Reporter ohne Grenzen mit. Offensich­tlich solle hier im Vorfeld der am 11. August statt­findenden Wahlen Pressevertreter eingeschüch­tert werden.

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