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18. April 2002 | Ausland

Sicherheitscharta für Journalisten

Die Menschrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat eine Sicherheitscharta zum Schutz von Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten ausgearbeitet. Durch einheitliche Sicherheitsstandards soll das Risiko von Reportern bei der Arbeit in Konfliktregionen vermindert werden, teilte die Organisation am 9. April 2002 in Berlin mit. Zu den Grundsätzen der Charta zählen die vollkommene Freiwilligkeit des Einsatzes und die Verpflichtung der Medien, nur erfahrene und mit Krisengebieten vertraute Korrespondenten zu entsenden. Weiter schlägt RoG vor, dass sich Medien und staatliche Institutionen zum Informationsaustausch verpflichten, um Risiken besser einschätzen zu können. Die Mitarbeiter müssten auf die Gefahren vorbereitet werden und mit den erforderlichen Sicherheitsausrüstungen ausge-stattet werden. Auch sollten die Arbeitgeber die Reporter für den Fall von Krankheit, Rückführung in die Heimat, Erwerbsunfähigkeit und Tod versichern. Darüber hinaus regt die Organisation an, Journalisten nach ihrer Rückkehr aus Krisenregionen auf Wunsch psychologisch betreuen zu lassen. Schließlich weist RoG darauf hin, dass Journalisten durch die Genfer Konvention als Zivilisten juristisch geschützt sind. Jeder vorsätzliche Angriff auf einen Journalisten, der dessen Tod oder schwere Verletzungen zur Folge hat, müsse daher als Kriegsverbrechen gelten. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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