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29. Juli 1999 | Digitales

Schwierigkeiten mit E-Commerce

Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, ergab, daß nur sehr wenige Unternehmen tatsächlich Erfolge beim Internet-Handel verzeichnen können. Die Zurückhaltung der Kunden beim Kauf via Internet läßt sich aus Sicht der Verbraucher auf folgende Schwächen zurückführen: Das Gefühl der Unsicherheit beim Zahlungsverkehr, die immer noch zu hohen Kosten für Telefon- und Internetgebühren , das fehlende Einkaufserlebnis beim virtuellen Einkauf, die fehlende soziale Komponente beim Online-Einkauf und die fehlende schnelle Lieferung nicht digitalisierbarer Produkte. Die GfK-Forscher kommen daher zu der Schlußfolgerung, daß ausschließlich Anbieter von Produkten, die in digitalisierter Form vertrieben werden können (zum Beispiel Software, Musikstücke, Bankdienstleistungen oder Auskunftssysteme) sich verstärkt im E-Commerce-Bereich engagieren sollten. Als Quintessenz der Studie gibt Reinhard Potzner, GfK-Division Manager, folgende strategische Empfehlungen:

  • Standardisierung des Produktangebots: Bisher lassen sich vor allem standardisierte Produkte wie Computerhard- und Software oder Musik-CDs gut über das Internet verkaufen.

  • Individualisierung des Angebotes: Nutzung der Interessenprofile der Kunden als Vorfilter.

  • Flexible Preispolitik: Der Preis muß günstiger sein als im Laden.

  • Konventionelle Zahlungsmöglichkeiten: Zahlung per Rechnung oder Nachname wird bevorzugt.

  • Angemessene Werbepolitik: Einträge in Suchmaschinen, Bannerwerbung sowie Crosspromotion in klassischen Medien.

    Die komplette Studie kann zum Preis von 950 Mark (ohne Mehrwertsteuer) bei der GfK AG unter der Fax-Nummer 0911/3954004 bestellt werden.

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