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08. Juli 2005 | Kinder-Jugend-Zeitung

Schweiz: Zeitung in der Primarschule

Das Aachener IZOP-Institut führt im Herbst 2005 gemeinsam mit den Schweizer Tageszeitungen „Tages-Anzeiger“, „Züricher Unterländer“, „Der Zürcher Oberländer“ und „Zürichsee-Zeitung“ im Kanton Zürich erstmals das Leseförderungsprojekt „Zeitung in der Primarschule“ durch. An der Informationsveranstaltung über das Projekt nahmen, wie der Informationsdienst „Flash“ des Verbands Schweizer Presse berichtet, rund 70 Schulleiterinnen und Schulleiter aus dem Kanton Zürich teil. Mittlerweile gut 200 Klassen haben sich für das Leseförderungsprojekt angemeldet. Regine Aeppli, Regierungsrätin des Kantons Zürich, bestärkte die Pädagogen in ihrem Interesse: „Zeitung in der Primarschule“ sei ein bildungspolitisch und staatspolitisch richtiges Projekt, weil es die Sprachkompetenz auch bildungsferner Schichten heben könne und weil informierte Bürgerinnen und Bürger Voraussetzung für die Demokratie seien. Laut „Flash“ wollen weitere Schweizer Tageszeitungen der Initiative ihrer Zürcher Kollegen folgen, so hätten die „Argauer Zeitung“ und die „Neue Zürcher Zeitung“ Interesse an der Realisierung eines Zeitungsprojekts signalisiert. Vorreiterin der Aktion ist eine Primarschule bei Bern, die bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit der „Berner Zeitung“ und dem gesamten Schulhaus Leseförderungsmaßnahmen erfolgreich durchführte.

 

Parallel zu diesen Aktivitäten kündigt „Flash“ ein Projekt „Zeitungen und ihre jungen Leser“ des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) an, bei dem die Schweizer Zeitungen nach ihren redaktionellen und Marketing-Maßnahmen für junge Leser befragt werden. Basis ist eine Umfrage, die BDZV und ZMG im Jahr 2004 unter Chefredakteuren und Marketingleitern aller deutschen Zeitungen durchgeführt hatten. Dabei interessiere nicht zuletzt, „ob sich die Situation in der Schweiz ähnlich oder anders als in Deutschland präsentiere“, heißt es in „Flash“. Der Verband Schweizer Presse unterstütze die Befragung.

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