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22. Juni 2006 | Namen und Nachrichten

Schwarz-Rot-Gold

In den vergangenen Wochen und Monaten hat „BDZV Intern“ immer wieder über etliche ge­plante WM-Aktivitäten der Zeitungen berichtet. Seit dem 9. Juni rollt der Ball – und jeder Titel hat sich für seine Leser etwas ganz Besonderes ein­fallen lassen. Eine weitere Auswahl der Ideen finden Sie hier:

Bei den Deutschen gibt es – „trotz der Allge­genwärtigkeit und einsetzenden Sättigung des Themas Fußball-WM in den Medien“ – ein unver­ändert großes Interesse an Sonderberichten zur Weltmeisterschaft in der Zeitung. 37 Prozent der Deutschen und 62 Prozent der WM-Interessierten wünschen sich WM-Sonderteile in ihrer Zeitung. Das hat der Zeitungsmonitor, die Werbetra­ckingstudie der ZMG Zeitungs Marketing Gesell­schaft, ergeben. Danach rechnen 40 Prozent der Befragten mit Brasilien als Titelverteidiger, 23 Prozent trauen Deutschland den Gewinn der Weltmeisterschaft zu, gefolgt von England (sechs Prozent), Argentinien, Frankreich und Italien (alle fünf Prozent).

Eine originelle Idee im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 haben sich die „Ostfriesi­schen Nachrichten“ (Aurich) einfallen lassen: An jedem Erscheinungstag, an dem die deutsche Mannschaft spielt, wird der Titel der Zeitung in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold bedruckt.

Die „Cellesche Zeitung“ hat gemeinsam mit der Stadt Celle und der Tourismusregion Celle insgesamt 50.000 Autogrammkarten für Spieler und Trainer der angolanischen Fußball-National­mannschaft zur Verfügung gestellt. Die Kicker aus Südwestafrika, die während der Fußball-WM in Celle logieren, besaßen bislang keines der bei den Fans besonders begehrten Souvenirs. Von Seiten des WM-Organisationskomitees wurde die Aktion als „beispielhafte und tolle Geste“ gewür­digt.

Die „Braunschweiger Zeitung“ hat ihre Leser zu WM-Reportern gemacht: Sie sollen mit ihrem Handy im Stadion fotografieren und per MMS (Multimedia Messaging Service) die Bilder von jubelnden und farbenfrohen Fans in die Redak­tion schicken. Die schönsten Fotos stehen jeweils am nächsten Tag auf der WM-Reporter-Seite im Blatt.

Die Mediengruppe Main-Post in Würzburg er­gänzt ihre Tageszeitungen mit insgesamt 27 Ausgaben eines „WM-Spezials“ im Halbformat. Die 32 Seiten starke Publikation wird täglich ab 0.15 Uhr gedruckt, enthält alle aktuellen Ergeb­nisse des Spieltags inklusive der Spätspiele – auch wenn es zu Verlängerungen und Elfmeter­schießen kommen sollte. Das Spezial wird mit der Tageszeitung verteilt und erreicht die gesamte Abonnementauflage; Einzelverkauf und Postver­trieb erhalten das durchgehend vierfarbig ge­druckte Zusatzprodukt in einer 23-Uhr-Vorab-Ausgabe. Inhaltlich beschäftigt sich das WM-Spezial nicht nur mit dem Fußball-Geschehen, sondern auch mit den gesellschaftlichen Ereig­nissen in der Region, insbesondere in den vier WM-Gastgeberstädten Würzburg (Ghana), Schweinfurt (Tunesien), Bad Kissingen (Ecuador) und Bad Brückenau (Kroatien).

Auch die in Dortmund erscheinende „Westfäli­sche Rundschau“ (WR) produziert seit 7. Juni zusätzlich eine Gratiszeitung zur WM. Das 16 Seiten starke „WR-Extra“ wird von einer eigenen Redaktion in Dortmund hergestellt, erscheint im halben Format und wird täglich außer sonntags ab 13.00 Uhr im Großraum Dortmund und in den größeren Städten des Verbreitungsgebiets der „WR“ unentgeltlich verteilt. „WR-Extra“ hat eine Auflage von rund 130.000 Exemplaren und ent­hält neben aktuellen Spielberichten und Sportin­formationen einen „ausführlichen Regionalteil mit Berichten über Veranstaltungen und Partys“ so­wie einen kompakten Nachrichtenüberblick.

Auf geht s Freunde WM-Auftakt-TitelDie „Ruhr Nachrichten“ in Dortmund bringen in Ergänzung zu ihren aktuellen WM-Seiten täg­lich bis zum 10. Juli eine 16-seitige „WM Plus“-Beilage im halben Format heraus. Daneben er­schien zum verkaufsoffenen Sonntag am 11. Juni für die Leser der „Ruhr Nachrichten“ und der „Münsterschen Zeitung“ ein rund 80 Seiten star­kes „Sonntag extra“ mit einem achtseitigen ta­gesaktuellen Teil sowie 24 Seiten WM-Berichten. Allein 60.000 Exemplare wurden zusätzlich an Nicht-Leser verteilt.

Der private Briefdienstleister saarriva, ein Unternehmensbereich der Regio Print-Vertrieb GmbH (Saarbrücken), hat zur WM eine Briefmar­kensonderedition auf den Markt gebracht. Der Schmuckbogen mit vier Einzelbriefmarken bildet unter dem Titel „die saarländischen Fußballhel­den von damals“ die saarländische National­mannschaft von 1953 sowie Spielszenen aus dem WM-Qualifikationsspiel Deutschland-Saar­land von 1954 ab. Die Sonderedition ist in allen saarriva Agenturen und in den Pressecentern der „Saarbrücker Zeitung“ erhältlich, ferner über die Interphil LTD in Berlin.

Die „Saarbrücker Zeitung“ und das Software- und Beratungshaus IDS Scheer AG präsentieren den Lesern während der Fußball-WM 2006 „inno­vative Fußballanalysen“ in der Print-Ausgabe und auf der Online-Analyse-Plattform www.improveyourteamplay.com, die mit der On­line-Plattform der „Saarbrücker Zeitung“, www.sol.de, verlinkt ist. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ mitteilt, hätten Fußball-Enthusiasten des Unternehmens IDS Scheer die Analyseleistungen einer dort vorhandenen Software, die normaler­weise für die Aufzeichnung real ablaufender Ge­schäftsprozesse von Unternehmen eingesetzt wird, so angepasst, dass sie den „Besonderheiten von Fußballspielen Rechnung“ trage und zum Beispiel taktische Besonderheiten und typische Spielzüge der Mannschaften grafisch visualisie­ren könne. „Wir sind sicher, dass wir unseren Lesern zur Fußball-WM so einen einmaligen Ser­vice bieten“, wobei sich Tageszeitung und Online-Angebot ideal ergänzten, sagt dazu Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der „Saarbrücker Zeitung“.

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