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27. Oktober 2017 | Namen und Nachrichten

Schwäbisch Gmünd: Verleger Meinrad Sigg gestorben

Sigg1.jpgDer Verleger der „Rems-Zeitung“ in Schwäbisch Gmünd, Meinrad Sigg, ist zwei Monate vor seinem 80. Geburtstag, am 26. Oktober gestorben. Wenige Stunden zuvor hatte er noch die Redaktionskonferenz geleitet. Dies teilte der Verlag mit. Meinrad Sigg war vor fünf Jahrzehnten als gleichberechtigter Geschäftsführer neben seiner Mutter Rosa Sigg in die Verlagsleitung eingetreten. In einer Würdigung in der „Rems-Zeitung“ heißt es, Siggs Blick sei immer in die Zukunft gerichtet gewesen, mit großem Interesse am technischen Fortschritt, von dem er sich nicht habe treiben lassen, sondern den er selbst vorangetrieben habe. Die „Rems-Zeitung“ gehörte mit zu den ersten Verlagen, die vom Blei- auf Fotosatz umstellte. Später habe die lokale Zeitung dann frühzeitig den Ganzseitenumbruch am Bildschirm eingeführt und sei europaweit der erste Verlag gewesen, der die digitale Fotografie ins System mit eingebunden hatte. Meinrad Siggs Antrieb habe immer in erster Linie dem Interesse des Lesers gegolten, sein Einsatz den Schwächeren. Sein soziales Engagement wurde mit der Verleihung des italienischen Verdienstordens und der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt.

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