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24. Februar 2017 | Kinder-Jugend-Zeitung

Schülerzeitungswettbewerb der Länder: BDZV prämiert Blog „Yellow Post" aus Hannover

Zehn Sonderpreise, Preise in sechs verschiedenen Schulkategorien, Workshops und eine Reise nach Berlin: 35 Gewinnerzeitungen aus elf Bundesländern können sich über ihren Sieg beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2017 freuen. Zum vierzehnten Mal wählte die Jury aus rund 1.900 Einsendungen aus ganz Deutschland die Besten der Besten Blattmacher aus. Veranstaltet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Hauptpartner ist der BDZV. Den Sonderpreis des BDZV „Ideen. Umsetzen" erhält die „Yellow Post" der Gesamtschule IGS Roderbruch aus Hannover.

Die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder im Landtag in Potsdam. (Foto: Jugendpresse Deutschland)Die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder im Landtag in Potsdam. (Foto: Jugendpresse Deutschland)Besonders überzeugt hat die Jury die Kreativität der Schülerzeitungsredaktion aus Hannover: Neben einem bereits umgesetzten Podcast mit Diskussionsrunden zwischen Lehrern und Schülern zu aktuellen Themen, die Schule und Region beschäftigen, ist es geplant, einen Bildschirm in der Schule zu platzieren, in dem die aktuellen Blogartikel der Redaktion für alle Mitschüler sichtbar zu lesen sind.

Die Jury bei der Arbeit. (Foto: Jugendpresse)Die Jury bei der Arbeit. (Foto: Jugendpresse)Gewonnen haben neben den Sonderpreisträgern besonders gut recherchierte Berichte und Gesamtzeitungen in sechs Schulkategorien (Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen, beruflichen Schulen). Sechs Förderpreise gingen an Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial zur weiteren Unterstützung ihrer Arbeit.

Geldpreise und eine Reise nach Berlin winken allen Gewinnerzeitungen: Am 8. Juni zeichnet Bundesratspräsidentin Malu Dreyer die jungen Medienmachenden bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesrat aus. Der Schülerzeitungskongress der Jugendpresse Deutschland  wartet am 7. Juni mit zahlreichen Medienworkshops und Medienprofis auf, mit denen sich die prämierten Redaktionen vernetzen können.

Blattkritik von den Profis

Verschiedene Medienprofis unterstützten die Jury mit ihrem Fachwissen: Constanze Lehmann, Chefin vom Dienst bei der Märkischen Allgemeinen; Ralf Pauli, taz; Florentine Anders, Berliner Morgenpost; Michael Prochnow, Ostseezeitung; Dr. Susanne Stracke-Neumann, dju in ver.di und Karsten Kammholz, Chefredaktion der Funke Zentralredaktion.

So sehen Sieger aus

Die Jury bei der Arbeit. (Foto: Jugendpresse)Die Jury bei der Arbeit. (Foto: Jugendpresse)Kriterien wie die Schul- und Schülerbezogenheit, jugendrelevante Themen im außerschulischen Bereich wie auch der Schreibstil, das Layout und die Aktualität der Zeitungen flossen in die Bewertung ein. Online-Schülerzeitungen wurden zum ersten Mal mit beurteilt und nahmen so gleichberechtigt neben Printzeitungen am Wettbewerb teil.

Die Jurymitglieder sind immer wieder vom großen Engagement der jungen Medienmachenden beeindruckt, die hauptsächlich ehrenamtlich neben der Schule für Ihre Zeitungen brennen, der großen inhaltlichen Bandbreite der Themen und der Professionalität der Schülerzeitungen.

Martin Winter, geschäftsführender Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland dazu: „Die Recherche für einen Artikel in einer Schülerzeitung erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Junge Medienmachende lernen dabei ihre Aussagen und Thesen auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen, indem sie verschiedensten Quellen nachgehen. Dies ist einer der wichtigsten Bausteine von Medienkompetenz, auf welche auch unsere schnelllebige Gesellschaft aufbauen muss.“

Die machen es möglich

Der Wettbewerb wird von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesratspräsidentin Malu Dreyer. Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Der Hauptpartner ist der BDZV. Die Projektleitung seitens der Länder liegt zum dritten Mal beim Land Brandenburg.

Bei der Bekanntgabe der Gewinnerzeitungen unterstrich Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski den Stellenwert von Schülerzeitungen: „Indem sie die Gesellschaft spiegeln und Politik reflektieren, spielen Zeitungen eine bedeutende Rolle in unserer Demokratie. Auch Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteure berichten über Geschehnisse und Entwicklungen, die sie interessieren und bewegen. Sie lernen früh, wie redlicher Journalismus funktioniert und wie er sich von minderwertiger Meinungsmache unterscheidet. Mit ihrer Mitarbeit an einer Schülerzeitung schaffen sie nicht nur Öffentlichkeit, sondern auch ein Stück demokratische Schulkultur.“

Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt den Wettbewerb als Kongresspartner. Die zehn Sonderpreise werden durch den BDZV, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – welches den Wettbewerb auch noch einmal zusätzlich fördert –, den SPIEGEL, die AOK – Die Gesundheitskasse, die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, die Werner-Bonhoff-Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die Otto Brenner Stiftung und die Evangelische Kirche in Deutschland vergeben. Die Förderpreise stiftet in diesem Jahr die Jugendpresse Deutschland.

Die Besten aller Bundesländer

Regionale Wettbewerbe auf Landesebene waren der Bundesjurysitzung vorausgegangen, die ihre Gewinnerzeitungen beim Bundeswettbewerb einreichen und Zeitungen für Sonderpreise nominieren. Zudem konnten sich Schülerredaktionen selbst für Sonderpreise bewerben.

Seit 2004 findet der Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ jedes Jahr statt. Ziel ist es, das Engagement von Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren. Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden.

Die Gewinner der Schulpreise im Überblick

Je Schulart erhalten Schülerzeitungsredaktionen für den 1. Platz 1000 Euro, für den 2. Platz 500 Euro und den 3. Platz 250 Euro.

Grundschulen:
1. Platz: Die wilden Seiten (Grundschule Am Kiefernwald Wildanbruch in Michendorf, Brandenburg)
2. Platz: Der kleine Hai (Grundschule Haimshausen in Haimshausen, Bayern)
3. Platz: Sonnenberg-News (Grundschule am Sonnenberg in Alsheim, Rheinland-Pfalz)
Förderpreis: Neues vom Theo (Theodor-Storm-Grundschule in Berlin, Berlin)

Hauptschulen:
1. Platz: Hummelnews (Mittelschule Hummelsteiner Weg in Nürnberg, Bayern)
1. Platz: Linden-News (Lindenschule in Memmingen, Bayern)
3. Platz: Schwamm drüber (Schule am Hexbachtal in Mülheim a.d. Ruhr, Nordrhein-Westfalen)
Förderpreis: Durchblick (Hauptschule am Bienenberg in Höxter, Nordrhein-Westfalen)

Realschulen:
1. Platz: Egon (Staatliche Realschule Hilpoltstein in Hilpoltstein, Bayern)
2. Platz: Gingster Welle (Regionale Schule mit Grundschule Gingst in Gingst, Mecklenburg-Vorpommern)
2. Platz: Notenfrei (Karl Kisters Realschule in Kleve, Nordrhein-Westfalen)
Förderpreis: Teenager News (Oberschule Leubnitz in Werdau, Sachsen)

Gymnasien:
1. Platz: Ventil (Deutschherren-Gymnasium in Aichach, Bayern)
2. Platz: Crux (Evangelisches Kreuzgymnasium in Dresden, Sachsen)
3. Platz: Blickkontakt (von Müller-Gymnasium in Regensburg, Bayern)
Förderpreis: Jemandes Zeitung (Europäisches Gymnasium, Bertha-von-Suttner in Berlin, Berlin)

Förderschulen:
1. Platz: toll! (Sonnenhofschule in Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg)
2. Platz: Eastsider (SFZ München-Ost in München, Bayern)
3. Platz: MLS-News (Martin-Luther-Schule in Buseck, Hessen)
Förderpreis: Blattsalat (Stephanus-Schule, Pankow in Berlin, Berlin)

Berufliche Schulen:
1. Platz: boscop (Städtische BOS in München, Bayern)
2. Platz: Schulgeflüster (Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg in Duisburg, Nordrhein-Westfalen)
3. Platz: mbs newsreport (Marcel-Breuer-Schule in Berlin, Berlin)
Förderpreis: BK Punkt (Berufskolleg Wesel in Wesel, Nordrhein-Westfalen)


Die Sonderpreise im Überblick

  • „Ideen. Umsetzen. - Der Innovationspreis für Schülerzeitungen“ des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV): YELLOW POST (IGS Roderbruch in Hannover, Niedersachsen)
  • „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
    1. Platz: SUSPEKT (St.-Ursula-Gymnasium in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen)
    2. Platz: heimatlos (Gymnasium Links der Weser in Bremen, Bremen)
    3. Platz: DIE FLIEGENDE SCHÜLERZEITUNG (Erich-Kästner-Grundschule in Dormagen, Nordrhein-Westfalen)
  • „Ich komm’ nicht aus dem Katalog! – Zwischen Fitnesstrend und Körperwahn.“ der AOK – Die Gesundheitskasse: Wallburg-Express (Georg-Göpfert-Mittelschule Entmann in Eltmann, Bayern)
  • „Digitale Medien und Schule“ der Joachim Herz Stiftung: globus (Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt in Karlstadt, Bayern)
  • „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ der Werner-Bonhoff-Stiftung: BK Punkt (Berufskolleg Wesel in Wesel, Nordrhein-Westfalen)
  • „SPIEGEL-Sonderpreis für die beste journalistische Leistung“ des SPIEGELs: globus (Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt in Karlstadt, Bayern)
    „Das beste Interview“ der Otto Brenner Stiftung: Paparazzi (Staatliche FOS+BOS Augsburg in Augsburg, Bayern)
  • „Reformationen – damals und heute“ der Evangelischen Kirche in Deutschland – Kulturbüro und der Evangelischen Wittenbergstiftung: zoom (Staatliche Fach- und Berufsoberschule Freising in Freising, Bayern)
  • „Europa hier bei mir“ der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland: kfm Bilanz (Kaufmännische Schulen Rheine in Rheine, Nordrhein-Westfalen) und Pausengong (Wiedtal-Gymnasium in Neustadt/Wied, Rheinland-Pfalz)
  • „Unter die Lupe genommen - Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): PEER plus (Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach, Bayern

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