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29. Oktober 2010 | Allgemeines

Schlüsselkompetenz Kooperationen

Unternehmensberatung Schickler präsentiert Ergebnisse der BDZV-Studie

Logistik, Redaktion und Druck – diese drei Bereiche versprechen die größten Potenziale für verlagsübergreifende Kooperationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom BDZV in Auftrag gegebene Verlagsbefragung durch die Unternehmensberatung Schickler, die in Essen präsentiert wurde.

Demnach glauben 70 Prozent der deutschen Verlage, dass es zukünftig deutlich mehr Ge­meinschaftsaktivitäten verschiedener Zeitungs­häuser geben wird. Die präferierte Kooperati­onsform ist dabei die Gründung einer gemeinsa­men Gesellschaft (35 Prozent). Aber auch die Möglichkeit ein einseitiges Dienstleistungsver­hältnis (29 Prozent) beziehungsweise ein zwei­seitiges (28 Prozent) zu etablieren, ohne dafür eine eigene Gesellschaft zu gründen, wurde als Option genannt. Die gemeinsame Beauftragung eines Dritten sahen hingegen nur acht von 100 Befragten als interessant an.

Hauptgrund für diese große Bereitschaft der Zusammenarbeit ist laut Schickler die Möglichkeit der Kostenersparnis, teilweise von bis zu 30 Pro­zent. Vor allem in den Bereichen Logistik, Re­daktion, Druck und Online ist dies die Triebfeder. „Anders präsentiert sich das Bild bei Verlagsko­operationen bei der Werbevermarktung, wo be­reits heute drei Viertel der Befragten Kooperatio­nen unterhalten. Hier steht eine bessere Markter­schließung im Mittelpunkt der Pläne“, erläuterte Alexander Kahlmann, Partner bei Schickler. Für gerade einmal 17 Prozent ist die potenzielle Reduzierung von Kosten in diesem Bereich der ausschlagge­bende Aspekt.

Bei der Frage nach den zentralen Erfolgskrite­rien von Verlagsbündnissen offenbart die Unter­suchung, dass vor allem weiche Faktoren wichtig sind. So sind Vertrauen (98 Prozent), persönliche Chemie und regionale Nähe (jeweils 85 Prozent) für die Entscheider maßgeblich für das Gelingen oder Scheitern der Zusammenarbeit. Deutlich weniger bedeutsam seien beispielsweise die Zusammengehörigkeit im Konzernverbund (drei Prozent) oder die Ähnlichkeit in der IT-Architektur (29 Prozent).

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