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14. Februar 1997 | Namen und Nachrichten

Schlechte Noten für Hamburger Medienpolitik

Unternehmer und Manager aus der Hamburger Medienbranche sind unzufrieden mit der Medienpolitik des Senats und der Behörden der Hansestadt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter Führungskräften der Medienbranche, die die Tageszeitung "Die Welt" am 10. Februar in ihrer Hamburg-Ausgabe veröffentlichte. Danach bezeichnen 45 Prozent der befragten Medienmacher die Standortpolitik der Stadt als schlecht oder sehr schlecht, nur 14,5 Prozent nannten sie gut oder sehr gut. 18,5 Prozent der Befragten spielen mit dem Gedanken, ihr Unternehmen ganz oder teilweise aus Hamburg an andere Standorte zu verlagern; unter den befragten Film- und Fernsehproduzenten beschäftigen sich sogar mehr als 28 Prozent mit Abwanderungsgedanken. Als häufigster Grund für Unzufriedenheit werden zu hohe Steuern und Abgaben in Hamburg, Subventionen in anderen Bundesländern und mangelnde Unterstützung durch Hamburger Politiker genannt. Die Kritik der Befragten richtet sich fast ausschließlich gegen die Politik der Stadt; dagegen äußerten sich mehr als drei Viertel zufrieden oder sehr zufrieden über die praktischen Arbeitsbedingungen in Hamburg. Mehr als 97 Prozent bezeichneten die Hansestadt als "wichtigen" oder "sehr wichtigen Medienstandort". "Die Welt" hatte in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Medienhandbuchs Hamburg Fragebögen an 1.278 Hamburger Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Radio- und Fernsehsender, Film- und Rundfunkproduktionsgesellschaften, Werbe- und PR-Agenturen sowie Multimedia-Unternehmen versandt. 290 Führungskräfte aus diesen Unternehmen antworteten. Die Medienbranche gilt in Hamburg als eine der zukunftsträchtigsten Wirtschaftszweige; "Die Welt" veröffentlicht die Umfrageergebnisse auf ihrer Seite "Hamburger Medienwelt", die seit Anfang des Jahres jeden Montag in der Hamburg-Ausgabe der Zeitung erscheint.

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