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11. April 2006 | Namen und Nachrichten

Schibsted verzichtet vorerst auf deutsche Gratiszeitung

Der norwegische Zeitungsverlag Schibsted wird vorerst keine kostenlose Tageszeitung in Deutschland auf den Markt bringen. Zwar halte man das Konzept einer Gratiszeitung weiterhin für überlebensfähig, doch gebe es derzeit andere Prioritäten, hieß es aus dem Konzern. „Es man­gelt bei Schibsted nicht an guten Ideen, aber an der Kapazität, diese umzusetzen“, erklärte Vor­standschef Kjell Aamot anlässlich des Kapital­markttags am 24. März 2006. Erst Mitte Februar 2006 hatte auch die schwedische Metro-Gruppe, größter Herausgeber von Gratiszeitungen welt­weit, zu verstehen gegeben, dass ein Markteintritt in Deutschland in naher Zukunft nicht zu erwarten sei. Wie die „Financial Times Deutschland“ be­richtet, steht der norwegische Verlag Schibsted derzeit schlechter da als gewohnt, da die Cash Cow des Unternehmens, das norwegische Boule­vardblatt „Verdens Gang“, massiv an Einnahmen verloren habe. Auflage und Anzeigenvolumen seien binnen eines Jahres um rund zehn Prozent zurückgegangen. Dagegen hätten die Websites der zum Schibstedt-Verlag gehörenden Verlage wie auch die reinen Online-Angebote, etwa An­zeigenbörsen, deutlich zugelegt.

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