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16. August 2012 | Lob und Preis

Scharfe Kritik von Bernd Neumann am Entwurf zum Leistungsschutzrecht

Anlässlich der Verleihung des „Sales Award Sally“ hat Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, den aktuellen Entwurf des Bundesjustizministeriums zum Leistungsschutzrecht scharf kritisiert: „Die derzeitige Vorlage ist aus Sicht meines Hauses so nicht zustimmungsfähig, weil sie sich ausschließlich auf die Suchmaschinenbetreiber konzentriert. Es darf nicht sein, dass profitorientierte Anbieter gratis Inhalte verwerten – und die Presseverleger kein Fundament zur Durchsetzung ihrer Rechte haben!" Von einer besseren Rechtsgrundlage für die Verleger würden letztlich auch die Journalisten profitieren, sagte Neumann am 16. August 2012 in Hamburg.

Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, am Rande einer Konferenz.Neumann erhält den Preis des Arbeitskreises Mittelständischer Verlage (AMV) für seine Verdienste um die Pressevielfalt und Pressefreiheit. Bereits im Vorfeld der Preisverleihung hatte er die Bedeutung der Presse für Deutschland unterstrichen: „Es ist meine feste Überzeugung, dass Printmedien auch in Zeiten der Digitalisierung ein wesentlicher Teil unserer Medienlandschaft sind – und es auch in Zukunft bleiben werden.“ Ohne die vielfältige Presselandschaft mit anspruchsvollen Inhalten wäre das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland deutlich ärmer.


Der Arbeitskreis Mittelständischer Verlage AMV vergibt den „Sales Award SALLY“ seit 2007 jährlich. Er wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich besonders um die Förderung der Presse- und Meinungsvielfalt und die Sicherung der Pressefreiheit in Deutschland verdient gemacht haben. Der letzte Preisträger war Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Foto: REGIERUNGonline / Kugler

Ort: Hamburg

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