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16. November 2005 | Namen und Nachrichten

Scarborough Research: Neue Studie zum Thema Gratisblätter

Kostenlose Tageszeitungen ergänzen bezahlte Qualitätszeitungen, ersetzen sie jedoch nicht. Das ist ein Ergebnis einer Studie über US-Gratiszei­tungen, die das Marktforschungsunternehmen Scarborough Research am 26. Oktober 2005 bei einer Leserschaftskonferenz in Prag vorgestellt hat. Untersucht wurde dazu der Einfluss neuer kostenloser Tageszeitungen auf den traditionellen Zeitungsmarkt in New York, Chicago, Boston und Dallas. Danach sind die Leser der kostenlosen Zeitungen einerseits im Durchschnitt jünger (wenngleich nicht jung!) und ethnisch von unter­schiedlicherer Herkunft, anderer­seits sind die meisten Leser kostenloser Zeitun­gen gleichzeitig Leser einer oder mehrerer be­zahlter Tageszei­tungen. Aus Sicht der Verfasser der Studie findet hier also nicht etwa ein Verdrän­gungswettbewerb statt, vielmehr würden kosten­lose Tageszeitun­gen bei den meisten Lesern als Ergänzung ihrer täglichen Zeitung genutzt. Die „vielleicht interes­santeste Gruppe“ der Leser kostenloser Zeitun­gen seien naturgemäß diejeni­gen Nutzer, die ausschließlich kostenlose Zeitun­gen konsumier­ten, heißt es in der Studie weiter. Die rekrutierten sich aus Gruppen, die von be­zahlten Zeitungen in jüngerer Zeit schwerer er­reicht würden, nämlich junger Leser, Leser mit geringem Haushaltsein­kommen und Angehörige der nicht-weißen US-Bevölkerung. Bei den unter­suchten vier US-Zeitungsmärkten handle es sich je­doch, wie beschrieben, um eine im Vergleich deutlich klei­nere Gruppe.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung von Gra­tiszeitungen weltweit finden Interessenten auf einer von Piet Bakker (Universität Amsterdam) unter http://users.fmg.uva.nl/pbakker/freedailies edierten Website. Da­nach werden beispielsweise kostenlose Tages­zeitungen mittlerweile in 35 Ländern mit einer Auflage von 21 Millionen Exemplaren täglich ver­teilt.

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