Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. September 2003 | Marketing

„Sächsische Zeitung“ ein Jahr nach der Flut

Im August 2003 hat sich die „Jahrhundertflut“ in Sachsen zum ersten Mal gejährt. Aus diesem Anlass hat die „Sächsische Zeitung“ in Dresden eine ungewöhnliche Form der Dokumentation der Geschehnisse gewählt: Vom 11. bis zum 18. August wurden die Leser auf der Titelseite Tag für Tag nicht nur an die wichtigsten Geschehnisse während der Flut erinnert, die Seite wurde auch mit einer blaugrauen Fläche unterlegt, die den Pegel der Elbe vor einem Jahr symbolisieren sollte. Entlang einer Messlatte „wuchs“ nun die Fläche vom Fuß der Seite nach oben bis zum Höchststand der Elbe am Pegel Dresden mit 9,40 Meter. Rund Dreiviertel der Titelseite wurden dafür blau eingefärbt. Wie das Verlagshaus mitteilt, war die „Sächsische Zeitung“ vor einem Jahr selbst zweimal von dem Hochwasser betroffen: Zunächst strömten am 13. August die Wassermassen der zur Elbe fließenden Weißeritz ins Haus und fluteten Keller und Erdgeschoss; fünf Tage später „kam die Elbe selbst“. Die Redaktion richtete deshalb drei Wochen lang eine Notproduktion in der 50 km entfernten Kreisstadt Bautzen ein und lieferte von dort aus während der Flut ununterbrochen Ausgaben. Übrigens war während dieser Zeit für viele durch die Wassermassen eingeschlossene Menschen die gedruckte Zeitung aufgrund der Stromausfälle auch das einzige verlässliche Mittel der Versorgung mit aktuellen Nachrichten.

 

Internet: www.sz-online.de

zurück