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23. Juli 2004 | Ausland

Russland: Zwei Journalisten ermordet

Der Chefredakteur der russischen Ausgabe des amerikanischen Wirtschaftsmagazins „FORBES“, Paul Klebnikov, ist am 9. Juli 2004 auf offener Straße von unbekannten Tätern erschossen worden. Über die Hintergründe des Attentats sei, wie die Axel Springer AG am darauf folgenden Tag mitteilte, noch nicht Genaues bekannt. „FORBES RUSSIA“ wird seit dem 15. April 2004 bei einer Ende letzten Jahres in Moskau gegründeten Tochtergesellschaft des Unternehmens Axel Springer, Russia, herausgegeben. Lizenzgeber ist Forbes Inc. Paul Klebnikov, Amerikaner russischer Abstammung, war seit 1989 für „FORBES“ in den USA tätig. Er war Experte für russische und osteuropäische Politik und Wirtschaft sowie Autor des Buchs „Der Pate des Kreml“.

 

Eine Woche später wurde in Moskau erneut ein ausländischer Journalist ermordet: Autofahrer fanden den Leichnam des aus Armenien stammenden Korrespondenten Pajl Pelojan am 17. Juli 2004 an der Moskauer Ringautobahn, wie der Staatsanwalt in der russischen Hauptstadt mitteilte. Der Journalist hatte für die in Moskau erscheinende Emigrantenzeitschrift „Armenische Gasse“ gearbeitet. Pelojan war von unbekannten zusammengeschlagen und niedergestochen worden. Über Hintergründe der Tat gab es keine Angaben.

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