Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

20. März 2002 | Ausland

Russische Journalistin ermordet

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat den russischen Innenminister Boris Gryzlow aufgefordert, den Mord an der Journalistin Natalja Skryl und das Attentat auf ihren Kollegen Sergej Solowkin aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Natalja Skryl, Korrespondentin der in Rostow erscheinenden Zeitung „Nasche Vremja“, wurde am 8. März 2002 ermordet. Drei Tage später schossen zwei Männer in Sotchi auf den Journalisten Sergej Solowkin und seine Frau und verletzten beide leicht. Skryl hatte ungesetzliche Aktivitäten großer Firmen in der Region von Rostow recherchiert; „Nowaja Gaseta“-Korrespondent Sergej Solowkin war vor kurzem mit einem Artikel über Korruption in der Region von Krasnodar an die Öffentlichkeit getreten. „Journalisten, die Fälle von Korruption untersuchen, riskieren zunehmend ihr Leben“, kritisierte vor diesem Hintergrund Robert Ménard, der Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen in Paris. Mit Natalja Skryl erhöht sich die Zahl der Journalisten, die seit Anfang des Jahres in Ausübung ihres Berufs getötet wurden, auf fünf. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Skalitzer Straße 101, 10997 Berlin, Telefon 030/ 6158585, E-Mail: kontakt(at)reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

zurück