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10. November 1997 | Namen und Nachrichten

Rüdiger Niemann ausgezeichnet

Wegen seines Engagements für kleinere und mittlere Zeitungen ist der Bonner Rechtsanwalt Rüdiger Niemann, von 1973 bis 1985 Hauptgeschäftsführer des BDZV und seit 1992 Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses, am 3. November 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden. Der Kölner Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes lobte bei der Ordensübergabe den Einsatz Niemanns für kleinere Zeitungen und seine Vermittlungsfunktion bei der Entwicklung des lokalen Rundfunks in Nordrhein-Westfalen. Niemann habe "maßgeblich für einen fairen Interessenausgleich zwischen den Veranstaltern und den Betreibern des Lokalfunks gesorgt". BDZV-Vizepräsident Helmut Heinen erinnerte daran, daß Niemann einer der ersten gewesen sei, der sich für eine Beteiligung der Zeitungsverleger am lokalen Hörfunk ausgesprochen habe.

Ferner hob der Regierungspräsident Niemanns Einsatz für die Sozialpartnerschaft hervor. Er habe sich "in zahlreichen Verhandlungen auf Bundesebene besondere Verdienste erworben", sagte Antwerpes mit Blick auf die zahlreichen Tarifverhandlungen, die der Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses für den BDZV führte. Seine Vorschläge und Thesen hierzu seien "stets wohl überlegt und besonnen", pflichtete Helmut Heinen bei. Niemann trete "konsequent für die Gleichgewichtigkeit der Sozialpartner ein". In seinen Dankesworten wies Niemann darauf hin, daß der Aufbau des Privaten Rundfunks in Nordrhein-Westfalen von Verlegerseite eine Gemeinschaftswerk gewesen sei, das "erhebliche Anstrengungen gekostet" habe. "So etwas verbindet fürs Leben." Das nordrhein-westfälische Rundfunk-Modell habe sich aus seiner Sicht trotz mancher aktueller Schwierigkeiten in der Praxis bewährt. Es konnte "damals realisiert werden, weil sich zunächst die Landesregierung und dann das Parlament in Düsseldorf dazu bekannt haben, daß die Zukunft der Zeitungen nur durch ihre Teilhabe an den neuen, preiswerteren, schnelleren und damit aktuelleren elektronischen Medien gesichert werden kann". Medienpolitisch gesehen, sei dies zugleich ein "Wendepunkt in den bis dahin eher angespannten Beziehungen zwischen Zeitungsverlegerschaft und SPD" gewesen.

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