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02. Juni 2008 | Namen und Nachrichten

Roland-Berger-Studie zur Zukunft der Printmedien

Eine Überraschung ist es nicht: Laut der Studie „Totgesagte leben länger“ der Unterneh­mensbe­ratung Roland Berger Strategy Consul­tants kön­nen Printmedien auch im digitalen Zeit­alter wach­sen, „wenn sie verschiedene Erfolgs­faktoren beherzigen: Zunächst die eigene Ziel­gruppe mög­lichst genau zu bestimmen und sich an ihr hin­sichtlich Themen, Sprache, Gestaltung und Ver­trieb konsequent zu orientieren.“ Be­sonderes Augenmerk verdienten dabei, so die Studie, die „Premiumnutzer“, die bereit seien, für Print zu zahlen, und die auch im Werbemarkt am attrak­tivsten seien. Attraktive Erlöspotenziale gebe es aber auch dank zahlreicher Special-Interest-Ni­schen. Offensichtliche Nachteile in der Aktualität könnten Printmedien durch ihre traditio­nellen Stärken ausgleichen. Dazu zählt Roland Berger Agenda-Setting, Meinung, Einordnung und Orien­tierung sowie ein hochwertiges Leseerlebnis durch optische und haptische Reize. Im Zusatz­geschäft böten sich nach Buch-, CD-/DVD-Rei­hen nun vor allem Veranstaltungen an, etwa Dis­kussionsrunden, Kongresse, Seminare, Messen, Konzerte, Feste und Reisen. Printmedien hätten einzigartige Stärken“, erläutert Alexander Mogg, Partner Competence Center InfoCom des Bera­tungsunternehmens. Im multimedialen Wettbe­werb mit Fernsehen und Internet müssten die Verlage aber jetzt strategisch „die Weichen für die nächsten fünf bis zehn Jahre stellen“. Beson­ders junge Menschen müssten an Printmedien herangeführt werden, heißt es in der Studie wei­ter. Investitionen in die Marke zahlten sich daher aus. „Denn starke Marken werden in einer immer vielfältigeren Medienlandschaft immer wichtiger.“ Denkbare Mittel hierfür seien Erlebniswelten und Veranstaltungen.

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